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LinkedIn legt gute Zahlen vor und wächst im DACH-Raum schneller als Xing

Das Karriere-Netzwerk von Microsoft wird in Russland blockiert.
Das Karriere-Netzwerk von Microsoft wird in Russland blockiert.

Großes Spektakel nach Handelsschluss: Nicht nur Twitter erfreute Anleger mit seinem neusten Zahlenwerk, auch ein anderer Internet-Überflieger konnte mit seiner Quartalsbilanz punkten. Das weltgrößte Online-Business-Netzwerk LinkedIn vermeldete im Weihnachtsgeschäft deutlich anziehende Umsätze, die über den Wall Street-Erwartungen lagen. In der DACH-Region wächst LinkedIn unterdessen schneller als der Platzhirsch Xing.

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Xing kommt in Deutschland, Österrreich und der Schweiz (DACH-Region) per Ende vergangenes Jahr auf über acht  Millionen Mitglieder. LinkedIn meldet, zum gleichen Zeitpunkt, die Sechs-Millionen-Mitglieder-Marke durchstoßen zu haben, schreibt die FAZ. Die Wachstumsraten von LinkedIn hätten zuletzt höher gelegen als die von Xing. Ein Alarmsignal für das deutsche Business-Netzwerk aus dem Hause Burda.

Wie schon vor drei Monaten gelang dem Business-Netzwerk LinkedIn nach Handelsschluss auch an der Wall Street  ein positives Ausrufezeichen. LinkedIn konnte im jüngsten Dreimonatszeitraum ein stärkeres Umsatzwachstum ausweisen als von der Wall Street erwartet: Statt der prognostizierten 617 Millionen Dollar erlöste LinkedIn zwischen Oktober und Dezember 643 Millionen Dollar – ein Plus von immerhin noch 44 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als noch 447 Millionen umgesetzt worden waren.

Aktie schießt auf Allzeithochs
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Unterm strich blieb beim 12 Jahre Internet-Unternehmen allerdings wenig hängen: Netto verdiente LinkedIn gerade mal drei Millionen Dollar. Ohne gestiegene Extrakosten durch zusätzliche Steuerbelastungen und Aufwendungen für Aktienoptionen hätte das weltgrößte Karriere-Netzwerk allerdings schon 77 Millionen Dollar oder 61 Cent je Aktie verdient. Das war mehr als die Wall Street-Analysten erwartet hatten (die Schätzungen lagen bei 53 Cent je Anteilsschein).

Das Nutzerwachstum gewinnt zudem weiter an Dynamik. Im vergangenen Quartal konnte LinkedIn immerhin 15 Millionen neue Mitglieder gewinnen und verfügt nun schon über 347 Millionen Nutzer – deutlich mehr als etwa Twitter. Die Zuwächse waren u.a. durch den Marktstart in China begünstigt. Für das laufende Quartal sagte CEO Jeff Weiner Umsätze in Höhe von 618 bis 622 Millionen Dollar voraus.

Die Wall Street reagierte höchst angetan auf das Zahlenwerk des Online-Business-Netzwerks  und beförderte die LinkedIn-Aktie nach Handelsschluss um mehr 6 Prozent auf ein Allzeithoch bei 257 Dollar nach oben.

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