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Steve Jobs-Film startet am 9. Oktober in den USA

Michael Fassbender (re.) verkörpert den vor vier Jahren verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs im Film als Genie mit dunkler Seite
Michael Fassbender (re.) verkörpert den vor vier Jahren verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs im Film als Genie mit dunkler Seite

Mehr als zwei Jahre nach dem ersten Steve Jobs-Film, dem Indiepic "Jobs“ mit Asthon Kutcher in der Hauptrolle, steht nun endlich der Fahrplan für das Großprojekt Hollywoods: Die Verfilmung des Lebens des legendären Apple-Gründers durch Universal Pictures kommt am 9. Oktober in die US-Kinos. Wann das Biopic in die deutschen Kinos gelangt, ist noch unbekannt.

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Eines der meist erwarteten Filmprojekte der vergangenen Jahre hat endlich einen Veröffentlichungstermin:  Der inzwischen von Universal Pictures unter Regie von Danny Boyle („Slumdog Millionäre“) realisierte Steve Jobs-Film debütiert am 9. Oktober in US-Kinos. Das berichtet CNBC.

Die Dreharbeiten am Biopic über das  Leben des Apple-Gründers, der nun in der Hauptrolle von Michael Fassender („Shame“) gespielt wird, laufen unterdessen auf Hochtouren.

Ende Januar tauchten die ersten Bilder vom Set auf: Gedreht wird tatsächlich in der legendären Garage in Steve Jobs‘ Elternhaus, wie das Techblog CNET dokumentiert hat. Auch die weitere Besetzung der Nebenrollen ist hochkarätig: Kate Winslet mimt Apples erste Marketing-Chefin Joana Hoffman, Seth Rogen Jobs‘ Gründungspartner Steve Wozniak, Jeff Daniels den späteren Apple-CEO John Sculley.

Absage-Reigen von Leonardo di Caprio bis Christian Bale

Den finalen Dreharbeiten vorausgefangen war eine jahrelange Odyssee. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung der Jobs-Biografie von Walter Isaacson sicherte sich Sony Pictures die Filmrechte  – doch die vermeintliche Rolle des Lebens blieb drei lange Jahre unbesetzt. Keiner wollte den ikonischen Apple-Gründer Steve Jobs im Biopic am Ende spielen: Leonardo di Caprio ebenso wenig wie Christian Bale, der im vergangenen Herbst  seinen Verzicht erklärt hatte.

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Der vielfach prämierte Drehbuchautor Aaron Sorkin („The Social Network“, „The West Wing“), der das Skript schreibt, verkündete immer wieder neue Wasserstandsmeldungen, doch am Ende kam es dann doch immer wieder anders – selbst der sicher geglaubte Starregisseur David Fincher gab schließlich entnervt auf.

Email-Korrespondenz von Sony-Managern gehackt

Spätestens an dieser Stelle wurde klar, dass irgendetwas in Hollywood grandios schief laufen musste. Über die Ausmaße informierte Ende 2014 einer der massivsten Hacks der vergangenen Jahre, dem das Filmstudio Sony Pictures zum Opfer fiel. Nicht nur, dass die Geschäftsentwicklung und zukünftige Filmproduktionen öffentlich wurden, sondern auch und vor allem Interna zu vergangenen Filmprojekten und solchen, die geplant waren.

Dazu zählte auch der Steve Jobs-Film: Warum das Projekt einfach nicht aus der Brainstormingphase kam, enthüllt der Emailverkehr der beiden Sony-Manager Amy Pascal und Steve Mosko, die sich sehr deutlich über mögliche Kandidaten und potenzielle Problemfälle ausgelassen haben.

Projekt-Verhindererin Angelina Jolie: „minimal talentierte, verzogene Göre

So wird Hollywood-Ikone Angelina Jolie, deren Name zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem Jobs-Projekt fällt, plötzlich als echte Belastung empfunden, weil sie Produzent David Fincher für ihren Film „Cleopatra“ binden wolle, der ebenfalls von Sony finanziert wird. Jolie wurde in einer Mail von Produzent Scott Rudin an Amy Pascal  als „minimal talentierte, verzogene Göre“ bezeichnet.

Der Ausgang ist bekannt: David Fincher dreht inzwischen weder „Cleopatra“ noch den Steve Jobs-Film, während Sony nach dem zermürbenden Besetzungsprozess bekanntermaßen das Handtuch geschmissen hat, weil man Umsatzeinbußen von 25 Prozent nach der Absage von Leonardo DiCaprio erwartet hatte.

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