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Amazon Offline: Der Online-Händler will Radio-Shack-Läden übernehmen

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Brick-and-Mortar-Pläne bei Amazon: Radio-Shack steht kurz vor der Pleite und Amazon wittert seine Chance. Der Versandhändler plant offenbar, die Läden der Elektronikkette zu übernehmen, um dort eigene Produkte anzubieten oder Ware von den Kunden abholen zu lassen.

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Dies berichtete der Nachrichtendienst Bloomberg. Demnach wolle Amazon es seinen Kunden in Zukunft ermöglichen, die Geräte des Konzerns auch offline in einem Laden zu kaufen. Der Vorteil wäre dann, dass sie die Möglichkeit hätten, die Ware zu testen und sich beraten zu lassen. Wie Bloomberg weiter erfahren haben will, plant Amazon dafür die Übernahme der kurz vor der Insolvenz stehenden Elektronikkette Radio-Shack. Der US-Händler weist zurzeit noch rund 4.000 Läden auf.

Amazons Pläne, in das klassische Einzelhandelsgeschäft einzusteigen, sind nicht neu. Bereits Ende 2014 berichtete das Wall Street Journal, der Händler wolle ein Geschäft im Zentrum New Yorks eröffnen mit dem Ziel, mehr direkten Kundenkontakt zu bekommen.

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Das Online-Magazin Etailment verweist mit einem Blick auf den US-Bundesstatt Indiana darauf, wie weit die Brick-and-Mortar-Pläne schon fortgeschritten seien: Auf dem Campus der Purdue-Universiät habe Amazon seine erste richtige Pick-up-Station namens Amazon@Purdue aufgestellt. Ein Store-Konzept mache für Amazon nicht nur mit Blick auf einen Showroom für Smartphone und Kindle Sinn, stellt das Fachmagazin für Online-Handel fest: Amazon könnte die Stores auch nutzen, „um die wachsende Riege der Prime-Kunden in Ballungszentren noch rascher mit Schnelldrehern zu beliefern. Mit dem Pick-up-Konzept wie in Purdue könnte zudem ein Teil der Margen-Fressenden Versandkosten gedeckelt werden.“

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