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Umstrukturierung: DuMont einigt sich mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft

Der Glaspalast soll für Transparenz stehen: Das Neven DuMont-Haus in Köln.
Der Glaspalast soll für Transparenz stehen: Das Neven DuMont-Haus in Köln. Foto: dpa.

Betriebsrat, die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung von M. DuMont Schauberg haben sich nun offenbar geeinigt, wie die geplanten Umstrukturierungen im Verlag über die Bühne gehen sollen. So soll es etwa in der Zeitungsdruckerei nach deren Auslagerung tarifliche Regeln geben. Auch wurden Absprachen zu Altersteilzeit, Teilzeit und Abfindungen getroffen. Am 5. Februar findet dazu eine Betriebsversammlung statt.

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Der Verlag DuMont wird unter Vorstandschef Christoph Bauer neu aufgestellt. Das Programm, das auf den Namen „Perspektive Wachstum“ hört, ist nicht zuletzt auch ein Programm zur Kostenersparnis. DuMont legt einige Verlagsabteilungen zusammen (Management Services), die Standorte sollen gestärkt werden, indem die dortigen Chefs gattungsübergreifend – Zeitung, Digital, Anzeigenblätter, TV, Radio – führen. Zum Programm gehört auch, dass Unternehmensteile, wie die Druckerei, ausgegliedert werden. Auch einzelne Zeitungstitel wie die Berliner Zeitung und der Berliner Kurier sollen offenbar in einzelne GmbHs überführt werden.

Im Oktober 2014 wurde zudem bekannt, dass am Standort Köln weitere 40 Stellen abgebaut werden sollen, was denBetriebsrat alarmierte. Nun haben sich die Mitarbeitervertretung und die zuständige Gewerkschaft laut einer Info des DuMont-Blogs, das die Umstrukturierung inoffiziell begleitet, geeinigt. Details soll es erst nach der Betriebsversammlung am 5. Februar geben.

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