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Ulrike Simon erhält Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik

Ulrike Simon (Foto: Screenshot NDR)
Ulrike Simon (Foto: Screenshot NDR)

Die Medienjournalistin Ulrike Simon wird in diesem Jahr mit dem Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik ausgezeichnet. Der Preis wird von den "Freunden des Adolf-Grimme-Preises" am 3. Februar  beim Bergfest der Jurywoche des 51. Grimme-Preises in Marl überreicht.

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Die Jury erklärt, Simon habe in den vergangenen Jahren in herausragender Weise Hintergründe und Zusammenhänge in deutschen Verlagen, Sendern und der Medienpolitik aufgedeckt und beschrieben. Und weiter: „Wenn ihr eigenes Medium im Mittelpunkt steht, ist vielen Verlegern und Chefredakteuren ein kritischer Journalismus plötzlich lästig. Sich als Journalistin, noch dazu als freiberuflich arbeitende, dagegen durchzusetzen, ist keine leichte Aufgabe. Ulrike Simon meistert sie seit Jahren und sorgt dafür, dass wir uns dank ihrer profunden Beobachtungen ein Bild davon machen können, wie es in deutschen Verlagshäusern zugeht, die im Zuge der Medienkrise zunehmend unter Druck geraten sind.“

Simon arbeitete als Autorin und Redakteurin für den Kontakter, den Tagesspiegel, die Welt, medium magazin, Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau. Ab diesem Jahr steht sie als Autorin in Diensten der Verlagsgruppe Madsack aus Hannover.

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Eine besondere Ehrung der Jury erhält zudem  der Hörspielkritiker Jochen Meißner: „Es gibt wohl kaum einen zweiten in Deutschland, der wie Meißner die einzige radiophone Kunstform mit einer derartigen Intensität, Kenntnis und Beharrlichkeit begleitet und sie durch seine Beiträge immer wieder kritisch auslotet, erdet, durchdringt und auch feiert“, so die Jury.

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