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Harte Paywall statt Metered Model: Rhein-Zeitung lässt die Bezahlschranke runter

Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-zeitung
Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-zeitung

Bislang setzte die Rhein-Zeitung aus Koblenz im Internet auf ein so genanntes Metered Model. D.h. zwei Artikel pro Monat waren bisher frei zugänglich, wer mehr lesen wollte, musste zahlen. Diesen Freitag nun ersetzt die Zeitung das Metered Model durch eine harte Paywall.

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Das bedeutet künftig werden gar keine Inhalte der Rhein-Zeitung mehr gratis im Internet zur Verfügung stehen. Wer lesen will, muss entweder einen „Artikelpass“ für 50 Cent, einen „Tagespass“ für 90 Cent oder einen „Monatspass“ für 6,90 Euro abschließen. Günstiger ist das so genannte Web-Abo, das zwölf Monate läuft und dann monatlich mit 5,90 Euro zu Buche schlägt.

Abonnenten der Print-Ausgabe erhalten den Online-Zugang – wie es sich gehört – ohne Mehrkosten dazu. Fraglich nur, warum die Rhein-Zeitung Print-Abonnenten für das E-Paper fünf Euro pro Monat zusätzlich abknöpfen will.

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Die Rhein-Zeitung werde nun statt auf Reichweite konsequent auf Kunden hin ausgerichtet, schreibt die Zeitung zu der Umstellung.

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Alle Kommentare

  1. Ich hatte gar nicht gewusst, dass es die „Rhein-Zeitung“ gibt.
    Also werde ich die Zeitung auch nicht vermissen.
    Ich informiere mich jeden Tag über „Google News“.
    Meine Erfahrung:
    Das Beste gibt es kostenlos.

  2. Viel Erfolg 😉

    Immerhin hat das Käseblatt eingesehen, mit digitaler Werbung kann man das Angebot nicht finanzieren.

    Für Reginalblätter gilt dann wohl generell, die Cash-Cows, also Omis und Opas bis zum Ableben melken und die Kosten weiter zurückfahren.

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