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Apple-Rekord: Fast 75 Mio. verkaufte iPhones und 18 Mrd. Dollar Gewinn

Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe „6s“ kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell
Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe "6s" kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell

Rekordzahlen in Cupertino: Apple konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Dreimonatszeitraum von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2014 um mehr als 48 Prozent steigern und damit tatsächlich den größten Gewinn der Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte vermelden. Dank enormer Nachfrage nach dem iPhone 6 und 6 Plus verdiente der IT-Pionier im Weihnachtsquartal 18 Milliarden Dollar. 74,5 Millionen iPhones setzte Apple in 91 Tagen um. 


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Die Erwartungen der Wall Street waren noch zu konservativ: Statt der von Analysten erwarteten Umsätze in Höhe von 67 Milliarden Dollar erlöste Apple im letzten Kalenderquartal 2014 stolze 74,6 Milliarden Dollar. Das entspricht einer Steigerung von satten 30 Prozent und ist mehr als Google im Gesamtjahr 2014 erlöst hat.

Die Gewinne schossen gar um 38 Prozent in die Höhe: von 13,1 Milliarden auf nunmehr 18 Milliarden Dollar. Apple fügte seiner imposanten Unternehmenshistorie damit einen weiteren Meilenstein hinzu: Der 39 Jahre alte Computerpionier verbuchte den größten Quartalsgewinn in der Wirtschaftsgeschichte. Der bisherige Spitzenreiter Gazprom hatte im ersten Quartal 2011 noch 16,25 Milliarden Dollar verdient.

74,5 Millionen iPhones abgesetzt 

Pro Aktie schossen die Gewinne sogar um 48 Prozent in die Höhe – von 2,07 auf 3,06 Dollar je Anteilsschein. Analysten hatten noch mit einem Profit in Höhe von 2,59 Dollar je Aktie gerechnet.

Zum Treiber der Entwicklung avancierte wie erwartet das iPhone. Nach 51,3 Millionen verkauften iPhones im Vorjahr setzte Apple von seinem Kultsmartphone nunmehr zwischen Oktober und Dezember enorme 74,5 Millionen Einheiten ab. Damit wurden die Analystenschätzungen, die im Durchschnitt bei 66 Millionen verkauften Geräten  gelegen hatten, deutlich geschlagen. Selbst die optimistischste Prognose von KGI-Analyst Ming Chi-Kuo von 73 Millionen Einheiten wurde pulverisiert.

Mac-Absätze stark, iPad schwächelt weiter  
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Ebenfalls zweistellige Zuwächse verbuchte die älteste Konzernsparte: 5,52 Millionen Macintosh-Computer – das waren 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – konnte Apple im ersten Fiskalquartal 2015 absetzen und damit genau die Erwartungen treffen.

Nach unten tendierte dagegen erwartungsgemäß die jüngste Konzernsparte, die heute ihren 5. Geburtstag feierte: Nach 24,6 Millionen iPads im Vorjahreszeitraum konnte Apple nunmehr 21,2 Millionen Einheiten absetzen – ein Minus von 18 Prozent. Tim Cook machte für den anhaltenden Rückgang einen längeren Upgrade-Zyklus und eine Kannibalisierung durch den Mac und das iPhone 6 Plus verantwortlich.

Die Apple Watch kommt im April  

Ein neues Apple-Produkt wird sieben Monate nach der Präsentation schließlich im April in den US-Handel kommen. Den Launch-Termin für die Apple Watch nannte Tim Cook in der anschließenden Telefonkonferenz. Im laufenden März-Quartal rechnet Apple mit Umsätzen von 52 bis 55 Milliarden Dollar.

Aktionäre zeigten sich mit dem Zahlenwerk zufrieden, reagierten allerdings auch nicht gerade euphorisch: Die Aktie legte nach Handelsschluss um fünf Prozent zu, nachdem sie im Handelsverlauf knapp vier Prozent verloren hatte.

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Alle Kommentare

  1. Eine wirklich beeindruckende Leistung und ein echter Superlativ, etwas, was Apple ja sehr schätzt. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass ein guter Teil des Rekordgewinns in die Qualitätsverbesserung bei den Rechnern und der dazugehörigen Software gesteckt wird: da haben sich einige kräftige Baustellen angesammelt.

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