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Sollte die New York Times verkauft werden, ein Käufer stünde schon bereit

US-Multi-Milliardär Michael Bloomberg wird Interesse an der New York Times nachgesagt
US-Multi-Milliardär Michael Bloomberg wird Interesse an der New York Times nachgesagt

Das us-amerikanische IT-Portal re/code berichtet über Spekulationen, dass die ehrwürdige New York Times bald zum Verkauf stehen könnte. Die Eigentümerfamilie Ochs-Sulzberger hat dies zwar bislang dementiert, re/code rechnet aber vor, dass ein Verkauf für die Ochs-Sulzbergers die vermutlich lukrativste Lösung wäre. Ein Käufer stünde auch bereits Gewehr bei Fuß : der frühere New Yorker Bürgermeister und Multi-Millardär Michael Bloomberg.

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Bloomberg wird schon lange ein Interesse an der New York Times nachgesagt. Als einer der reichsten Menschen auf Erden mit einem geschätzten Privatvermögen von 23 Mrd. Dollar, könnte er sich das Flaggschiff des US-Journalismus ohne Probleme leisten. Spekuliert wird bei re/code, dass bei einem Kauf zu dem aktuellen Marktwert der Times von etwa zwei Mrd. Dollar noch ein Premium-Aufschlag zu zahlen wäre. Rupert Murdoch legte für das Wall Street Journal fünf Mrd. Dollar auf den Tisch. Die Times wäre vielleicht noch ein wenig teurer aber auch das wäre kein Problem für Bloomberg.

Allein: Bislang wollen die Ochs-Sulzbergers nicht verkaufen. Laut re/code könnte sich das bald ändern. Das Portal rechnet vor, dass die Times nur noch 296 Mio. Dollar an Reserven hat – bei stagnierenden Umsätzen und anhaltenden Dividendenzahlungen ein dünnes Polster. Und die Aussichten sind eher so, dass die Geschäfte künftig schlechter laufen dürften. Bloomberg habe bereits bei den Ochs-Sulzbergers antichambriert – bislang erfolglos. Allerdings wird der Eigentümerfamilie der Times nachgesagt, dass sie den Verkauf der Washington Post von Don Graham an Jeff Bezos mit größtem Interesse verfolgt hätten.

Ein Multi-Milliardär, der schon einmal für viel Geld eine Zeitung gekauft hat, machte Bloomberg am Wochenende jedenfalls öffentlich Mut, dran zu bleiben. Rupert Murdoch twitterte:

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