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„Beleidigung Mohammeds“: Türkisches Gericht will Facebook-Seiten sperren lassen

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YouTube und Twitter sind in der Türkei bereits blockiert, jetzt fordert ein Gericht auch die Sperrung einzelner islamkritischer Facebook-Seiten. Wenn dies nicht möglich sei, solle Facebook insgesamt gesperrt werden.

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Dies berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag. Das Gericht in Ankara habe angekündigt, Seiten sperren zu lassen, die den Propheten Mohammed beleidigen. Notfalls müsse der Zugang zu Facebook insgesamt blockiert werden.

Erst vor wenigen Wochen leitete die türkische Justiz Ermittlungen gegen die Zeitung Cumhuriyet ein, nachdem diese die Mohammed-Karikatur der jüngsten Ausgabe des Satiremagazins Charlie Hebdo veröffentlichten. Recep Tayyip Erdoğan selbst warf dem Blatt „antimuslimisches und unpatriotisches Verhalten“ vor. Türkischen Medienberichten zufolge protestieren außerdem mehrere zehntausend Menschen in Diyarbakir gegen die bildliche Darstellung des Propheten.

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