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MEEDIA-Dschungelcheck: Maren als Unglücksfee und Walters wundersame Wandlung

„Ich bin ein Star“: Benjamin Boyce und Maren Gilzer bei der Dschungelprüfung
"Ich bin ein Star": Benjamin Boyce und Maren Gilzer bei der Dschungelprüfung

Neues vom Weichei: Am neunten Tag im Dschungel wollte Aurelio nicht mit Sara in einer Höhle übernachten und auf seinen Schlaf verzichten. Maren lieferte in der Prüfung reichlich Buchstabensalat. Am auffälligsten allerdings war die seltsame Wandlung von Walter, der sich am Samstag als sensibler Mensch präsentierte.

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Wie war die Folge?

Der inzwischen mehr als einwöchige Aufenthalt im Camp, dauernde Regen und der Nahrungsentzug sind bei den Camp-Insassen nicht ohne Folgen geblieben – gut für die Produktion, die nach dem müden Start wenigstens etwas Fahrt aufnimmt. Zankereien (vor allem zwischen Maren und Walter), Selbstmitleid und Tränen prägten Tag neun im Urwald, die Dschungel-Crew probt zudem den Aufstand gegen RTL oder bietet der Regie einen Handel an (Essen für alle gegen eine Strip-Show von Aurelio). Und Walter erzählt am Lagerfeuer: „Ganz im Vertrauen, die Maren hat mich bedroht.“ Größtes Problem: Echte Sympathieträger und Identifikationsfiguren sind Mangelware, und so müssen sich die Zuschauer beim Auszugs-Voting stets für das kleinere Übel abstimmen.

Wie machen sich die Moderatoren?

Sonja Zietlow hat nach einigen Tagen mit unauffälliger Kleidung modetechnisch mal wieder daneben gegriffen, Daniel Hartwich ergänzte die optische Kleiderkatastrophe durch ein dreifarbiges Hemd. Die Sprüche waren wie stets auf hohem Niveau getextet, allerdings merkt man dem Moderatoren-Duo deutlich an, dass es an Respekt für die ewig klagenden „Stars“ fehlt – Zietlow und Hartwich scheinen genauso genervt von den Kandidaten wie viele Zuschauer.

Bester Kandidaten-Spruch?

Schlimm: „Wenn jeder einen Burger bekommt, dann werde ich mich entblößen…“ (Aurelios gockelhaftes Angebot, bei dem auch noch der RTL-Werbekunde bedacht wird). Noch schlimmer: „Es ist absolut schmeichelhaft, dass die jungen knackigen Hühner total auf mich stehen…“ (Walters Zwischenbilanz auf seinem – nach seiner Meinung – sicheren Weg zum Dschungelkönig).

Bester Moderatoren-Spruch?

“Maren hat Walter eine Klötenwanderung angedroht.” (Sonja Zietlow über Maren Gilzers Warnung, Walter „so was von in die Eier zu treten“, wenn er sie weiter „respektlos“ behandele.

Wie waren Dschungelprüfung und Schatzsuche?

Die Dschungelprüfungen entwickeln sich langsam zum Quoten-Handicap: Mussten die Zuschauer früher manchmal den Atem anhalten, weil die Aufgaben nichts für schwache Nerven waren, sind die Belastungen für die Teilnehmer in der aktuellen Staffel eher übersichtlich. In Folge neun scheiterten Maren und Benjamin auf dem „Unglücksrad“, wo sie festgeschnallt rote Bälle in einen kleinen Korb werfen mussten, während sie auf dem Rad rotierten. Punkte gab es aber nur, wenn Maren zuvor vorgebene Begriffe richtig buchstabierte. Am Ende reichte es nur zu mickrigen eineinhalb Sternen, die die Moderatoren entgegen sonstiger Gepflogenheiten auf zwei Sterne aufrundeten. Blamabel Ex-„Glücksradfee“ Maren konnte einfachste Worte wie „Zietlow“ oder „Dschungelkönigin“ nicht buchstabieren. Ihre Erklärung: „Beim Glücksrad haben die Buchstaben immer geleuchtet…“

Die Schatzsuche war ein Fiasko: Aurelio überredete Sara geradezu, den gemeinsamen Nacht-Einsatz in einer Höhle abzubrechen. Hat dieser Möchtegern-Macho etwa Angst vor der Dunkelheit? In seinen eigenen Worten klingt das so: „Angst habe ich vor nichts, Respekt vor allem.“ Sara kommentiert die Aufgabe, eine Standuhr bis zum Sonnenaufgang immer wieder zurückzudrehen, mit einer Wuttirade Richtung RTL: „“So eine Scheiße, diese Arschlöcher. Und hier kommen dann irgendwelche Viecher raus? Es war so klar, diese Wichser…“ Am Ende gibt es wieder nichts als Reis für die Bewohner…

Wichtigste Szene zum Mitreden:

Maren Gilzer und Walter legen ihren Streit am Klohäuschen bei und vertragen sich wieder. Maren: „Musste halt mal raus.“ Walter: „Meine Frau sagt auch manchmal, ich wäre unausstehlich. Dabei meine ich das gar nicht so.“ Eine erstaunliche Wendung, nachdem Walter in der Nacht noch am Lagerfeuer geklagt hatte, wie bedroht er sich fühlt: „Ich hab‘ keine Lust, hier aufzuwachen und ein Messer im Rücken zu haben.“

Peinlichster Moment?
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Maren als Unglücksfee bei der Dschungelprüfung: scheiterte schon beim kinderleichten Buchstabieren von Wörtern und warf dann noch alle Bälle neben den Korb.

WTF?

What the fuck ist eigentlich „der kleine Aurelio“, den Aurelio auf Vorschlag von Sara zeigen soll? Erst, als Rebecca assistiert („Die Anaconda wird hier nicht gezeigt“), ist die Ehre wiederhergestellt.

Wer flog raus?

Keine Überraschung: Benjamin Boyce, der es immerhin noch zu einer Dschungelprüfung brachte, hatte noch weniger Stimmen als Rebecca Siemoneit-Barum.

Der #ibes-Promi-Tweet des Tages:

MEEDIA-Liebling des Tages?

Walters zweites Ich als sensibler Familien-Mensch – nach der Hohlkopf-Inszenierung der ersten Tage eine neue Charakter-Dimension, die seine Chancen auf die Dschungel-Krone deutlich verbessern. Bei diesem Mann ist man vor Überraschungen nie sicher.

Wer war sein Geld nicht wert?

Wieder Aurelio, weil er seinen Job als Hardliner einfach nicht kapieren will und auch noch eine einfache Prüfung abbricht. Wetten, dass er auch als Stripper eine miese Show abzieht, wenn überhaupt? Außerdem das Phantom Rolfe und Rebecca.

Wie geht es weiter?

Wenn Walter seinen Hänger überwunden hat, wird er für weitere Peinlichkeiten sorgen. Maren wird im Camp zunehmend zur Außenseiterin und Belastung für die Stimmung. Achtung: Am Sonntagabend beginnt die Sendung bereits um 22 Uhr.

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