Bettina Wulff und Google legen Rechtsstreit wegen Auto Complete mit Vergleich bei

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Die Ex-Frau des Alt-Bundespräsidenten Christian Wulff, Bettina Wulff, und Google haben ihren Rechtsstreit durch einen Vergleich beigelegt. Das teilten die Anwälte Bettina Wulffs mit. Demnach habe Google erklärt dafür zu sorgen, dass gewisse Wort-Kombinatiopnen bei der Eingabe von Frau Wulffs Namen nicht mehr angezeigt würden.

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Bei dem Rechtsstreit ging es um die so genannte Auto Complete Funktion von Google. Dabei komplettiert Google auf Basis früherer Suchen die Anfragen von Nutzern. Das Feature soll Zeit sparen und hilfreiche Hinweise geben, was andere gesucht haben. Bei der Eingabe von „Bettina Wulff“ sorgte Auto Complete dafür, dass ehrverletzende Gerüchte durch die Suchmaschine vorgeschlagen wurden. Die Anwälte von Frau Wulff sprechen von einer Vielzahl „von persönlichkeitsverletzenden Wortkombinationen“.

Google war außergerichtlich nicht bereit, die Wortkombinationen zu sperren, weshalb Frau Wulff im September 2013 vor das Landgericht Hamburg zog und die Sperrung von 43 Wort-Kombinationen verlangte. Nun habe Google erklärt, dass die Suchmaschine ihre Richtlinien unabhängig von dem Rechtsstreit derart geändert habe, dass die beanstandeten Wort-Kombinationen im Gebiet der Bundesrepublik Deutschlands nicht mehr angezeigt werden.

Beide Parteien erklärten den Rechtsstreit daraufhin für beendet, ohne dass das Gericht eine Entscheidung treffen musste.

Gegenüber MEEDIA ergäntzte ein Google-Sprecher noch: „Wir haben unsere Autocomplete-Richtlinien in Bezug auf Beschwerden zu automatischen Vervollständigungen von Personennamen überarbeitet. Auf dieser Grundlage haben wir die fraglichen Ergänzungen entfernt.”

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