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„Schlag den Raab“ chancenlos gegen „DSDS“, „Kommissarin Heller“ schlägt beide Shows

Stefan Raab in „Schlag den Raab“
Stefan Raab in "Schlag den Raab"

Zum zweiten Mal hat Stefan Raab bei "Schlag den Raab" einen Olympiasieger besiegt - und erneut gab es dafür grandiose Quoten. Gegen RTLs "Deutschland sucht den Superstar" hatte er dennoch keine Chance. Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens lief am Samstag aber im ZDF: "Kommissarin Heller" erreichte glänzende 6,29 Mio. Zuschauer und 19,4%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „DSDS“ besiegt „Schlag den Raab“ bei Jung und Alt

4,67 Mio. Leute entschieden sich am Samstagabend insgesamt für „Deutschland sucht den Superstar“. Das waren zwar 250.000 weniger als bei der Staffel-Premiere am Mittwoch, doch die Konkurrenz war ja auch klar stärker als an einem Mittwoch. Bei den 14- bis 59-Jährigen gewann „DSDS“ mit 3,68 Mio. und 21,2% ebenso den Tag wie bei den 14- bis 49-Jährigen mit 2,77 Mio. und 25,0%. „Schlag den Raab“ war trotz der Niederlage ebenfalls ein erneuter Erfolg. 3,08 Mio. (13,1%) sahen insgesamt zu, darunter 2,45 Mio. 14- bis 59-Jährige (17,8%) und 1,91 Mio. 14- bis 49-Jährige (21,5%). Damit befand sich „Schlag den Raab“ ziemlich genau auf dem starken Normalniveau der jüngsten Jahre.

2. „Kommissarin Heller“ lässt sich von Shows nichts anhaben, gewinnt auch gegen Florian Silbereisen

Während „DSDS“ in den jungen Zielgruppen gewann, ging der Tagessieg im Gesamtpublikum an „Kommissarin Heller“ vom ZDF. 6,29 Mio. entschieden sich gegen die Shows bei ARD, RTL und ProSieben – und für den Krimi. Der Marktanteil lag damit bei tollen 19,4%. Hinter der 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten (5,79 Mio. / 20,1%) folgt als stärkste Show des Gesamtpublikums „Das große Fest der Besten“ mit Florian Silbereisen – 5,50 Mio. entsprachen ebenfalls tollen 17,7%. Silbereisen besiegte damit auch „DSDS“ (4,67 Mio.) und „Schlag den Raab“ (3,08 Mio.). Im Gegensatz zu den Shows von RTL und ProSieben stammte das Silbereisen-Publikum aber aus den älteren Zielgruppen: Allein 3,52 Mio. der 5,50 Mio. waren 65 oder älter, 4,82 Mio. 50 oder älter.

3. „Best Of“ fällt bei RTL weitgehend durch, Sat.1 blass mit „Harry Potter“

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Während es am Abend für RTL hervorragend lief – nach „DSDS“ erzielte „Carolin Kebekus Live“ bei den 14- bis 49-Jährigen noch 18,0% – sah es am Vorabend nicht so gut aus. Die neue Rankingshow „Best Of…!“ erreichte um 17.45 Uhr nur 1,69 Mio. Leute – schwache 8,4%. Auch bei den 14- bis 59-Jährigen (1,20 Mio. / 11,4%) und den 14- bis 49-Jährigen (810.000 / 12,3%) blieb die Show unter den RTL-Normalwerten. Nur im Sender-Mittelmaß blieb in der Prime Time Sat.1 hängen: „Harry Potter und der Halbblutprinz“ war mit 980.000 14- bis 49-Jährigen und 9,1% nicht sonderlich erfolgreich und verlor deutlich gegen die Shows von RTL und ProSieben.

4. Desaster-Quoten für Vox, RTL II und kabel eins

Die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga gehörten am Samstagabend allesamt zu den großen Verlierern. Keiner des Trios konnte auch nur annähernd die Sender-Normalwerte erreichen. So entschieden sich nur 490.000 14- bis 49-Jährige für den Vox-Film „Air Force One“ – ein schwacher Marktanteil von 4,5%. kabel eins erzielte mit „Navy CIS“ Zuschauerzahlen von 470.000 und 500.000 14- bis 49-Jährigen, sowie Marktanteile von 4,4%. Noch mieser lief es für RTL IIs „Warehouse 13“: Die drei Folgen kamen nur auf 300.000 bis 390.000 14- bis 49-Jährige, sowie 2,7% bis 3,7%.

5. mdr bärenstark mit Münster-„Tatort“, „Polizeiruf“ und „Wallander“

Die Nummer 1 der kleineren Sender war am Samstag der zwölf Jahre alte „Tatort: Fakten, Fakten“ aus Münster: 1,55 Mio. sahen ihn ab 20.15 Uhr im mdr Fernsehen – ein glänzender Marktanteil von 4,8%. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Senders liegt derzeit bei 1,9%. Auch danach war der Sender erfolgreich mit Krimis: Ein „Polizeiruf 110“ aus dem Jahr 2003 lief bei 770.000 Leuten (2,5%), „Mankells Wallander“ ab 23.20 Uhr noch bei 680.000 (4,0%).

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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