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„The Interview“: Sony spielt schon 31 Millionen Dollar ein

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Nach dem hoffnungsvollen Start die Gewissheit: "The Interview" ist die erfolgreichste Internet-Filmveröffentlichung in Sonys Geschichte. Die Nordkorea-Komödie hat bereits 31 Millionen Dollar eingespielt – und holt damit die Produktionskosten schon fast wieder raus.

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Man kann es inzwischen wohl ein Happy End nennen: Als Folge des Sony-Hacks wurde die Komödie „The Interview“ wegen Terror-Drohungen nur in wenigen US-Kinos zu Weihnachten ausgestrahlt – nun entwickelt sich der Streifen mit James Franco und Seth Rogen zu Sonys größtem Online-Hit aller Zeiten.

Dass die Komödie um die fiktive Ermordung des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Un nach all dem Buzz einen guten Online-Start hinlegen würde, schien absehbar: Seit dem 24.12. ist „The Interview“ auf YouTube, Google Play, Xbox Video und in den USA und Kanada über iTunes kostenpflichtig erhältlich – außerdem hat Sony für den Film unter www.seetheinterview.com eigens eine Website eingerichtet. 5,99 Dollar verlangt der Verleih für eine Leihversion, 14,99 Dollar kostet der Download des Films.

Erfolgreicher durch Online-Launch?
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Bereits nach vier Tagen freute sich Sony über Erlöse von 15 Millionen Dollar. Nach der zweiten Woche (28. Dezember bis 4. Januar) hat sich das  Einspielergebnis auf mehr als 31 Millionen Dollar verdoppelt. „The Interview ist Sony Pictures erfolgreichster Online-Film aller Zeiten“, jubelte das Filmstudio in einer Pressemitteilung.

Lediglich 5 Millionen Dollar wurden durch Erlöse an der Kinokasse erzielt. Demgegenüber stehen 4,3 Millionen Downloads und Ausleihungen. Die Produktionskosten von 44 Millionen Dollar könnte Sony damit schon in der nächsten Woche einspielen – ein bemerkenswerter Erfolg, nachdem es kurzfristig so aussah, als sollte Film nach den Terrordrohungen gar nicht mehr ausgestrahlt werden. Ob „The Interview“ durch das große mediale Echo mit dem Online first-Launch am Ende sogar besser abgeschnitten hat als regulär an der Kinokasse, bleibt eine der großen Spekulationen des noch jungen Medienjahres.

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Alle Kommentare

  1. wenn es den nord-koreanern so schlecht geht, könnte man ja von den bisher eingespielten millionen us-dollars mindestens die hälfte für das notleidende volk der volksrepublik spenden…

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