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„Der Beine-Schwenk gehört auf den Index“: Tagesschau-Chefredakteur entschuldigt sich bei Katja Suding

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Kai Gniffke (Foto: NDR/Thorsten Jander) entschuldigt sich bei Katja Suding (Foto: dpa)

Am Dienstag berichtete die Tagesschau über das Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart. Der Film zeigt auch die FDP-Spitzenkandidatin für die Hamburger Bürgerschaftswahl Katja Suding – doch bevor der Zuschauer ihr Gesicht zu sehen bekommt, filmt die Kamera zunächst nur ihre Beine und schwenkt dann langsam hoch. Kai Gniffke, Chefredakteur von "ARD-aktuell", "Tagesschau" und "Tagesthemen" bittet Katja Suding im "Tagesschau"-Blog offiziell um Entschuldigung.

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Es sei einer dieser Schwenks gewesen, die vor allem in den 80er und frühen 90er Jahren eingesetzt wurden „und der gerne mal die Vorlage für Altherrensprüche lieferte“, schreibt Gniffke in einem Blogbeitrag am Dienstag Abend nach Ausstrahlung der Tagesschau. „Die Kamera vollzieht den männlichen Blick nach, den Frauen alles andere als schätzen, weil er den Körper von Kopf bis Fuß (hier umgekehrt) taxiert“, so der „Tagesschau“-Chefredakteur weiter. Gniffke erklärt, man hätte diese Einstellung in dem Beitrag beanstanden und austauschen sollen – weil sie dazu angetan sei, einen Teil der Zuschauerinnen und Zuschauer zu empören.

Kai Gniffke betont, er habe gar nichts dagegen, wenn sich Leute während der „Tagesschau“ empören über die FDP, Pegida, die NSA oder sonst was. „Aber bitte nicht über die Art und Weise, wie wir Menschen filmen. Der Beine-Schwenk gehört auf den Index. Tut mir leid, Frau Suding.“

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Alle Kommentare

  1. Solange die FDP von den Öffentlich Rechtlichen mit Pegida, AFD und NSU in den gleichen Kontext gestellt wird , kann sich die FDP erneuern wie sie will, sie wird von diesen Medien, die ihre betonierten Gesinnung (Kai Gniffke) nicht ablegen können, niedergemacht werden.

  2. Da sieht man im FS ein paar Beine und die Leute regen sich auf, wegen, ja wegen ein paar Beine…, da fragt man sich schon, was geht eigentlich in den Köpfen solcher Leute vor, sich über diese „Wichtigkeit von Wichtigkeit“ aufzuregen…!!!
    Bitte nicht ans Meer, ins Schwimmbad, in die Sauna, etc. gehen, sonst tut es sehr, sehr weh…!!!

  3. Gniffke ist einfach scheinheilig: Er oder ein anderer diensthabender Chef nehmen die Beiträge der Korrespondenten VOR der Sendung ab. Was soll dann die kleinlaute Entschuldigung hinterher?! Die ist, und das erst kurz vor Mitternacht im Tagesschau-Blog, doch nur erfolgt, weil sich Zuschauer bei der ARD und in den sozialen Netzwerken beschwert haben. Außerdem sollte sich ein gestandener Chef in der Öffentlichkeit vor seine Mitarbeiter stellen und sie nicht hinterher öffentlich bloßstellen, wie es Gniffke getan hat. Eine andere Erklärung wäre: Gniffke wollte Wahlhilfe für Suding leisten.

  4. Also, ich fand die Beine eigentlich ganz schön und denke mal, dass es Frau Suding auch nicht wirklich gestört hat.
    Sie dürfte marketing orientiert genug sein um zu wissen, dass ihre Optik einer der wichtigsten Gründe war und ist um überhaupt gewählt zu werden.
    Bei ihrer ersten Wahl in HH wusste letztlich doch niemand was sie politisch eigentlich wollte, aber jeder wusste: „Das ist doch die hübsche von der FDP“ – das reichte um erwähnt (genau so wie jetzt auch) und damit gewählt zu werden!

  5. Verdammte Hacke, der braucht wirklich ne Ankerkette am Fuß um nicht ins All abzuheben, so blasiert ist Gniffke.

    Hammmer.

    Sein Laden hat derbste Geldprobleme, die Stimmung ist (zart formuliert) am Boden und die Glaubwürdigkeit (NDR ZAPP zertifiziert) nur noch rudimentär vorhanden.

    Und dann ist seine Hauptsorge GENDERSCHAFSCHEISS?

    Sollen se Kuchen fressen, wah ….

    1. ja, an bornierter Blasiertheit und aufgeblasener Selbstverkennung leidet Kai schon seit einiger Zeit. Und die Beine von dieser Frau möchte ich nicht sehen – sogar wenn sie länger sind als ihr Gesicht was nicht einfach wird.

      die verstaubte, verknöcherte, unmoderne und unverständliche Tagesschau mit ihren unansehlichen Präsentatoren hat sich längst überlebt.

      Da herrscht kein Investitionsstau sondern Innovationsstau.

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