Neuer dpa-Accelerator will deutsche Medienbranche aus „Innovationsstarre“ wecken

Next Media Accelerator-Macherin Jennifer Schwanenberg
Next Media Accelerator-Macherin Jennifer Schwanenberg

Digital Economy Hippes Startup-Feeling bei der altehrwürdigen deutschen Presseagentur. Der neue Next Media Accelerator der dpa sendet erste Online-Lebenszeichen. Ganz State of the Art ging erst einmal eine annähernd leere Homepage mit nur einem E-Mail-Anmeldefenster, eine Facebook-Seite und ein Mission-Statement online, das natürlich bei der angesagten US-Plattform Medium.com veröffentlicht wurde.

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Gleich bei der Headline verspricht die erste Absichtserklärung allerdings so einiges: „Wir bauen einen Accelerator um die Medienindustrie aus ihrer Innovationsstarre zu wecken“, heiß es da. Wie das genau geschehen soll verrät die Agentur allerdings noch nicht wirklich.

In ihrer Absichtserklärung macht Jennifer Schwanenberg, die sich bei der dpa um das Projekt kümmert, klar, dass das Mutterhaus nicht als Investor auftreten wolle. Es geht vielmehr darum, den Wandel in der Medienwelt zu begleiten und zu unterstützen. Jedes Jahr soll ein paar Startups geholfen werden, die sich im weitesten Sinne auf Nachrichten, Content oder Werbung konzentrieren.

Die Nachrichtenagentur will mit ihrem Projekt helfen, dass die europäische und vor allem deutsche Medienindustrie nicht gänzlich ins „Koma“ fällt.

Dazu entsteht in Hamburg gerade der Next Media Accelerator, der vor allem auf einen Community-Gedanken setzt und Gründer, Journalisten und Ideen vernetzen soll. Weitere Informationen gibt es erst einmal nicht. Weder zum Starttermin noch zu den Startups, die zu Beginn dabei sind.

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