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„Tagesschau“ und „heute“ haben 2014 Zuschauer gewonnen, ZDF-Chefredakteur verteidigt Ukraine-Berichte

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Die öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Die Hauptausgabe der ARD-"Tagesschau" um 20 Uhr wurde im Durchschnitt von 8,95 Mio. Menschen gesehen, 80.000 mehr als im Vorjahr. Auch die ZDF-Nachrichten "heute" und "heute journal" wurden 2014 öfter eingeschaltet. ZDF-Chefredakteur Peter Frey verteidigte in dem Zusammenhang die umstrittene Ukraine-Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender.

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Dabei ist das „heute journal“ um 21.45 Uhr sogar populärer als die „heute“-Nachrichten um 19 Uhr. Das „heute journal“ schalteten laut Tagesspiegel im Schnitt 3,70 Millionen ein, die „heute“-Nachrichten 3,52 Millionen. „heute“ legte 2014 beim Marktanteil um 0,5% auf 16% zu, das „heute journal“ um 0,3% auf 13,5%. Die „Tagesschau“ kommt auf einen Marktanteil von 32% (2013: 31,8%). Die „Tagesschau“ um 20 Uhr hat somit mehr Zuschauer als die drei in der Rangliste folgenden Nachrichtensendungen zusammen, also die jeweiligen Hauptnachrichten von ZDF, RTL und Sat.1.

Auch im jungen Publikum der 14- bis 49-Jährigen hat die „Tagesschau“ Zuschauer hinzugewonnen. Sie kommt 2014 auf einen Marktanteil von 18,3%, was im Schnitt 1,75 Mio. jungen Zuschauern pro Sendung entspricht. Die „Tagesthemen“ um 22.15 Uhr erreichten im Durchschnitt 2,47 Millionen Zuschauer (Marktanteil 11%),. Das liegt knapp unter dem Rekordwert vom vergangenen Jahr (2,53 Mio.). Bei den 14- bis 49-Jährigen verbuchen die „Tagesthemen“ einen Zuwachs von 20.000 auf nunmehr im Schnitt 540.000 Zuschauer pro Sendung. Zuwächse gab es bei den 14- bis 49-Jährigen auf nun 540.000 Zuschauer (plus 20.000).

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Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell: „2014 war ein nachrichtenstarkes Jahr. Ukraine-Krise, dramatische Konflikte in der arabischen Welt, Ebola und die Fußball-Weltmeisterschaft waren einige der Themen. Das hervorragende Ergebnis der Tagesschau zeigt, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer sich bei uns informieren, wenn es darauf ankommt.“

ZDF-Chefredakteur Peter Frey meint: „Das Nachrichtenjahr 2014 hat auch gezeigt, wie intensiv mittlerweile das Internet samt der sozialen Medien genutzt wird, um sich mit unserer Berichterstattung auseinanderzusetzen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir die professionellen Regeln des seriösen Journalismus weiter pflegen. Und dass das von den Zuschauern weiter geschätzt wird, zeigt der Erfolg unserer Nachrichtenangebote.“ Von 1.000 Beiträgen zur Ukraine-Krise habe es nur wenige echte Fehler gegeben, sagte der ZDF-Chefredakteur laut Tagesspiegel. Im Internet werde aber bisweilen ein anderer Eindruck erweckt.

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Alle Kommentare

  1. Mit Verlaub meine Damen und Herrn von den Öffentlich Rechtlichen natürlich
    ist es bei ihnen andekommen was ein großteil des Puplikums von ihrer
    Berichterstattug hält.
    Und trotzdem hört die Selbstbesudelung nicht auf . Es muß um viel gehen
    für sie (damit sind besonders die Chefs gemeint ).
    Wie das Ganze zum Schluß ausgeht darum macht sich bei ihnen scheinbar
    keiner Sorgen .

  2. Da sieht man noch wieder, wie diese aus der Politik und Wirtschaft bezahlten Nachrichtenmacher die Sache sehen: „Von 1.000 Beiträgen zur Ukraine-Krise habe es nur wenige echte Fehler gegeben, sagte der ZDF-Chefredakteur laut Tagesspiegel“ Kann er nicht lesen, nicht sehen oder nicht zählen? Die Medien brauchen eine Wende zur ehrlichen Berichterstattung, nicht solche Lügen.

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