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„Intellektuelle Debatten geprägt wie kein anderer Journalist“: Frank Schirrmacher posthum für Lebenswerk geehrt

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Frank Schirrmacher wird vom MediumMagazin posthum für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Der im Juni plötzlich verstorbene FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher wird von der Jury der "Journalisten des Jahres" posthum für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Dies gab die Chefredakteurin des Medium Magazin, das den Journalistenpreis vergibt, bekannt. Schirrmacher habe "die intellektuellen Debatten dieser Republik wie kein anderer Journalist gefördert und geprägt".

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Schirrmacher „hat das Feuilleton der FAZ zu einem maßgeblichen Ort des gesellschaftspolitischen Diskurses gemacht“, so die Jury. Unter ihm sei das FAZ-Feuilleton zu einem „Debatten-Feuilleton moderner Prägung“ geworden. „Früher als andere hatte Schirrmacher die relevanten Themen einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels durch die Digitalisierung erkannt und gesetzt“, heißt es weiter in der Begründung der Jury, die aus rund 80 Journalisten und Medienexperten besteht.

Die Jury: „Schirrmacher machte vor, wie Themen seriös zu Kampagnen ausgebaut werden können; und wie sich eine Redaktion einer Debatte stellt, ohne sich journalistisch zu verlieren“. Schirrmachers Inspiration wirke über seinen Tod hinaus.

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Der Preis „Journalist des jahres“ wird seit 2004 vergeben. In der Kategorie Lebenswerk wurden in den Vorjahren u.a. Jürgen Leinemann, Gerd Ruge, Georg Stefan Troller, Wolf Schneider und Joachim Kaiser ausgezeichnet.

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