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So präsentiert sich Zeit-Chef Giovanni als Männer-Model in der aktuellen Donna

Ei, wer linst denn da so frech aus der neuen Donna heraus?
Ei, wer linst denn da so frech aus der neuen Donna heraus?

Alle lieben Giovanni di Lorenzo, den charismatischen Zeit-Chef mit dem angenehm pastoralen Tonfall. Auf den Job als Spiegel-Chef hatte er zwar keine Lust, dafür präsentiert er sich jetzt In Burdas Frauenzeitschrift Donna , dem Magazin für nicht mehr ganz so hibbelige junge Damen, auf acht (!) Seiten inklusive Interview und modelmäßiger Foto-Produktion. Giovanni macht halt überall bella figura ...

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Keck versteckt er sich so halb hinter einer Zeit-Seite. Eine Handleserin attestiert ihm in der Bildunterschrift Ehrgeiz, Dominanz und Gestaltungswillen. Zitat: „Das vergrößerte unterste Glied des ohnehin stark ausgeprägten Zeigefingers steht für einen Menschen, der klare Vorstellungen hat und nach Führung strebt.“

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Giovanni darüber, wie sich seine wilde Jugend gezeigt hat: „Zum einen in schlechten leistungen und zum anderen in ausgeprägtem Rebellentum, das ich nach außen hin durch eine zottelige Felljacke, eine Umhängetasche aus Armeebeständen und sehr lange Haare auch sichtbar machte. Ich sah aus wie Leonardos Felsengrottenmadonna auf Ecstasy.“ Wir sind sicher: Er sah auch mit Zotteln toll aus!

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Mal ganz nachdenklich am Fenster. Woher sein Interess an Menschen kommt? Er verrät es: „Ich erinnere mich, wie ich als kleiner Bub stundenlang in der kleinen Wollfabrik meines Großvaters saß und den Geschichten der Arbeiter lauschte.“ Giovanni – der Mensch gewordene Manufactum-Katalog …

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Wir Medienfuzzis interessieren uns natürlich weniger für Giovannis tolle Zottel-Haare und seine edlen Sakkos, sondern mehr dafür, wie er seine Mega-Karriere bei der Süddeutschen Zeitung begann. Das kam so: Der große italienische Staatsmann Silvio Berlusconi machte ihm das Angebot, sein Assistent zu werden, nachdem er seine Magisterarbeit über ihn schrieb. Aber Giovanni hatte keine Lust, so richtig reich zu werden oder im Gefängnis zu landen oder beides. Ob er es bereut habe, das Angebot, das man eigentlich nicht ablehnen konnte, abgelehnt zu haben, will Donna wissen: „Keine Sekunde, denn es hat mich dazu bewogen, mich beim damaligen Chef der Süddeutschen Zeitung vorzustellen. Ich sagte: „Hören Sie, ich habe ein Angebot von Berlusconi, aber ich würde viel lieber bei Ihnen anfangen, haben Sie nicht irgendwas für mich?“

Natürlich hatte er. Hach …  er ist einfach toll, der Giovanni!

(via)

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Alle Kommentare

  1. Di Lorenzo, der heute die ZEIT leitet (in den Jahren vor seinem Antritt undenkbar, wenn man an Dönhoff, Sommer denkt…), begibt sich nun in die gleiche lächerliche Pose, in der der Liebling vieler Medienleute als Vorbild aller Angeber steckte: Ex-Kanzler Gerhard Schröder mit Havanna und Brioni und nebenbei Harz IV. Letzteres allerdings nur für die andere.

  2. Was für ein stümperhafter Beitrag: gdL war schon immer besser als Verkäufer seiner Marke, denn als Journalist. Und SW fällt auf seine Masche herein – beifallheischend, neidtriefend; peinlich, einfach nur peinlich.

  3. Lieber KarlGraf! Ich glaube Sie sind eine kleine „FrustEule“ und verstehen DESHALB nicht den Sarkasmus eines Hrn. Winterbauer!?!

    DENN: „… Hach … er ist einfach toll, der Giovanni!” — das war/ist ZYNISCH (gemeint) !!! – für Sie: also genau das Gegenteil … 😉

  4. Von Neid kann hier keine Rede sein. Ich fühle eher Fremdscham bei solchen Bildern. Und, ja, ich bin nichts Besonderes und einer unter vielen. Aber darf ich das hier deswegen nicht peinlich finden?

  5. “ … Hach … er ist einfach toll, der Giovanni!“

    Toll? Diese Bilder sind lächerlich. Allein dieses Bild im Jeanshemd! Und ein ZEIT-CR sollte sich für so ein Kackblatt einfach nicht hergeben. Aber das passiert halt, wenn man andererseits noch wichtiges Element der Bussi-Bussi-Gesellschaften Hamburgs, Berlins und anderer Städte ist.

    GdL hat sich schon lange überholt. Einer, der schon lange mal weggehört.

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