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Sony steigt aus Steve Jobs-Filmprojekt aus

Christian Bale (r.) war lange als Steve Jobs-Darsteller im Gespräch
Christian Bale (r.) war lange als Steve Jobs-Darsteller im Gespräch

Trendwende bei einem der ambitionierten Filmprojekte der jüngeren Vergangenheit: Der Steve Jobs-Film steht vor dem Aus! Zumindest beim Filmverleiher Sony Pictures, der sich 2011 kurz nach der Veröffentlichung der Walter Isaacson-Biografie die Rechte gesichert hatte. Wie das Branchenportal Deadline.com berichtet, könnte nun das Filmstudio Universal einspringen.

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Wie konnte das passieren?  Das Leben des Apple-Gründer Steve Jobs, über die seit Jahren immer wieder spekuliert wurde, wird wohl nicht mehr von Sony verfilmt werden. Wie das Branchenportal Deadline.com in der Nacht berichtet, hat das ruhmreiche Hollywoodstudio, das 1991 aus der Fusion von Columbia Pictures und TriStar entstand, mehr als drei Jahre, nachdem es sich die Rechte am Weltbestseller von Walter Isaacson sicherte, das ambitionierte Filmprojekt beerdigt.

Vorausgegangen war eine regelrechte Saga von immer neuen Spekulationen und darauffolgenden Absagen. Dabei schien die Verfilmung des Lebens des Apple-Gründers wie der Stoff, aus dem Hollywood-Träume sind:  Das Allstar-Team um Produzent David Fincher („Der seltsame Fall des Benjamin Button“) und Aaron Sorkin, das bereits 2010 den Facebook-Film realisierte, soll die erste Wahl für die Verfilmung des Lebens des Apple-Chefs sein.

Lange Liste an Absagen

Nachdem sich jedoch jahrelang kein Hauptdarsteller verpflichtet werden konnte, stieg Fincher schließlich Anfang des Jahres aus und wurde durch Danny Boyle („Slumdog Millionaire“) ersetzt. Doch bekannte Hollywoodgrößen wie Leonardo diCaprio und zuletzt Christian Bale gaben dem Projekt trotzdem einen Korb.

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Nach sorgfältigem Abwägen sei Bale zur Ansicht gekommen, dass er doch nicht der richtige Darsteller für die Charakterrolle sei. Lag am Ende ein Fluch über dem gigantischen Biopic-Projekt, dessen Start sich seit drei Jahren hinzieht?

Universal könnte übernehmen, Michael Fassbender die Hauptrolle spielen

Es scheint fast so, denn statt endlich den offiziellen Steve Jobs-Mimen zu verkünden, vermeldete in der Nacht das Branchenportal Deadline Sonys Rückzug! Über die Gründe muss weiter spekuliert werden, da Sony die Gerüchte bislang nicht kommentierte. Das Aus des Projekts ists damit indes noch lange nicht besiegelt: Wie Deadline ebenfalls vermeldet, sei Universal Studios an dem Filmprojekt  sehr interessiert und könnte schon morgen die Übernahme der Rechte verkünden.

Die Verfilmung könnte weiter nach dem bisherigen Zeitplan erfolgen, hieß es weiter. Michael Fassbender soll nach Angaben von Deadline erster Anwärter auf die Hauptrolle sein. Über die Handlung hatte der vielfach prämierte Drehbuchautor Aaron Sorkin („The Social Network“, „The West Wing“), der das Skript schreibt, zuletzt einiges durchblicken lassen: So soll die Hollywood-Produktion drei Stationen aus Jobs’ Leben behandeln: den ersten Mac, die Jahre bei NeXT und den ersten iPod. Zur heimlichen Heldin des Films soll Steve Jobs‘ uneheliche Tochter Lisa werden.

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