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Fast 10 Mio. nehmen Abschied von „Tatort“-Kommissar Stark, Putin beschert Jauch Top-Quoten

Boris Aljinovic in seinem letzten „Tatort“ als Ermittler Stark
Boris Aljinovic in seinem letzten "Tatort" als Ermittler Stark

Es war der letzte Fall des Berliner "Tatort"-Ermittlers Stark und er bescherte ihm noch einmal tolle Zuschauerzahlen. 9,86 Mio. sahen zu - fast so viele wie beim letzten Fall seines Kollegen Ritter vor im Februar (9,99 Mio.). 5,61 Mio. sahen danach noch Putin-Interview und -Diskussion bei "Günther Jauch" - sein bester Wert seit einem halben Jahr.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Starker Abend für Das Erste mit „Tatort“ und „Jauch“

9,86 Mio. sind für den Berliner „Tatort“ ein deutlich überdurchschnittlicher Wert. Schon der letzte Fall von Kommissar Ritter war nur knapp an der 10-Mio.-Marke vorbei geschrammt, das Finale für Kommissar Stark nun also ebenfalls. Erstaunlich: Selbst im jungen Publikum gewann der Krimi mit 2,95 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 20,8% – und das trotz Free-TV-Premiere von „The Dark Knight Rises“ bei RTL. „Günther Jauch“ erreichte im direkten Anschluss 5,61 Mio. Zuschauer und tolle 20,0%. Der Grund war eindeutig das Interview mit dem russischen Präsidenten Putin, denn zuletzt gab es trotz ab und zu noch besseren „Tatort“-Zahlen nie mehr als 5 Mio. Seher. Die 5,61 Mio. sind sogar der beste „Günther Jauch“-Wert seit dem 11. Mai.

2. ZDF stärkster Konkurrent im Gesamtpublikum, RTL bei den jungen Zuschauern

Dem „Tatort“ am nächsten kam wieder einmal das ZDF: 5,56 Mio. entschieden sich für „Rosamunde Pilcher: Vertrauen ist gut, verlieben ist besser“ – ein guter Marktanteil von 15,3% und Platz 4 der Tages-Charts hinter „Tatort“, „Tagesschau“ und „Günther Jauch“. Das erfolgreichste Prime-Time-Programm der Privatsender war die Free-TV-Premiere von „The Dark Knight Rises“ mit 3,16 Mio. und etwas blassen 10,2%. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 2,29 Mio. und 18,7% zwar deutlich besser, doch RTL hatte sich womöglich noch ein paar Zuschauer mehr erhofft. In der für den Sender offiziell noch wichtigeren Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen reichten 2,91 Mio. für 16,0% und Platz 3 hinter „Tatort“ und „Tagesschau“. Am Vorabend kam „Jenke – Ich bleibe über Nacht“ auf blasse Zahlen: 12,5% bei den 14- bis 49-Jährigen und den 14- bis 59-Jährigen, sowie 10,2% im Gesamtpublikum.

3. ProSieben erfolgreich mit „Für immer Liebe“, Sat.1 mit dem Neustart „Hochzeit auf den ersten Blick“

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Mit dem Thema Liebe punkteten ProSieben und Sat.1 am Sonntag. Bei ProSieben war es die Free-TV-Premiere von „Für immer Liebe“ mit Channing Tatrum und Rachel McAdams, die mit starken Zahlen überzeugte. 2,15 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu – 15,9% und nur 140.000 junge Zuschauer weniger als bei „The Dark Knight Rises“. Grandiose Zahlen gab es bei ProSieben auch vorher: Die „Schlag den Raab“-Wiederholung holte ab 9,30 Uhr morgens mit 1,02 Mio. 14- bis 49-Jährigen 18,8%, „Die Tribute von Panem“ kamen danach ab 15.25 Uhr auf 1,37 Mio. und 19,0%. Bei Sat.1 war der Neustart „Hochzeit auf den ersten Blick“ ein Erfolg: 1,27 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen das Doku-Soap-Experiment ab 17.55 Uhr – tolle 13,2%. Im Gesamtpublikum reichten 2,58 Mio. immerhin für ordentliche 9,7%. In der Prime Time lief es für „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ nicht so gut: 7,9% und 7,2% gab es bei den 14- bis 49-Jährigen.

4. „Grill den Henssler“ schlägt Sat.1, RTL II und kabel eins versagen mit „Johnny English“ und „Toto & Harry“

In der Prime Time der zweiten Privat-TV-Liga erreichte einzig Vox tolle Zahlen. 1,20 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich gegen die Filme der großen Sender und für „Grill den Henssler“ – starke 9,8% und Platz 12 der Tages-Charts – noch vor den Sat.1-Prime-Time-Serien. Miserabel lief es hingegen für RTL II und kabel eins. So blieb RTL II mit „Johnny English“ bei schwachen Werten von 520.000 14- bis 49-Jährigen und 3,7% hängen, kabel eins blieb mit „Toto Harry“ auf ähnlichem Niveau: 440.000 bis 540.000 junge Menschen sahen die vier Folgen ab 20.15 Uhr  – miese Marktanteile von 3,2% bis 3,8%.

5. „Make Love“ startet gut im mdr, „About a Boy“ mies bei Comedy Central

Die Bild hat traditionell für viel Aufmerksamkeit gesorgt und so startete auch die zweite Staffel der Sex-Doku „Make Love“ gut. 700.000 sahen ab 22 Uhr im mdr Fernsehen zu – 2,5%. Alles andere als ein Erfolg war die Premiere der US-Comedyserie „About a Boy“ bei Comedy Central: Ganze 50.000 Leute waren ab 22.30 Uhr dabei – miserable 0,2%. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen sind die erreichten 0,4% zu wenig. Top-Programm der kleineren Sender war am Sonntag „NDR regional“ um 19.30 Uhr im NDR Fernsehen mit 1,37 Mio. (4,5%), im Pay-TV gewann die Erstausstrahlung von „Gravity“ den Tag: Immerhin 240.000 sahen den Film um 20.15 Uhr – 0,7%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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