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„Bambi“-Verleihung schwächer als 2013, Vox punktet mit „X-Men: Origins“

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Die Bambi-Verleihung litt 2014 wieder unter leichten Zuschauerverlusten. 4,46 Mio. sahen im Ersten zu - 370.000 weniger als 2013. In den vergangenen 20 Jahren gab es für die Gala nur zweimal weniger Interesse. Den Tagessieg holten sich "Die Bergretter" des ZDF, im jungen Publikum gewann "The Voice of Germany".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Bergretter“ schlagen „Bambi“ – beide holen 16,6%

5,28 Mio. Leute entschieden sich für die ZDF-Serie „Die Bergretter“ – 16,6%. Den gleichen Marktanteil holte sich auch die Bambi-Verleihung im Ersten, obwohl sie mit 4,46 Mio. Sehern 820.000 Zuschauer weniger erreichte als die ZDF-Serie. Der Grund: Sie dauerte mehr als doppelt so lang, holte hintenraus gute Marktanteile. Im Vergleich zum Vorjahr verlor „Bambi“ wie erwähnt 370.000 Zuschauer. Nur 1999 (4,42 Mio.) und 2012, als die Gala mit 2,61 Mio. Sehern u.a. ging ein „Wer wird Millionär?“-Promi-Special unterging, gab es in den vergangenen 20 Jahren weniger Aufmerksamkeit für die Verleihung. Noch 2011 sahen mehr als 6 Mio. zu., 2004 mehr als 7 Mio. und 1987 sogar noch mehr als 9 Mio.

2. „The Voice“ fällt auf Staffel-Tief, gewinnt dennoch souverän im jungen Publikum

3,34 Mio. Interessenten fanden sich für „The Voice of Germany“ bei ProSieben. Das ist der bisher schwächste Wert der laufenden Staffel – wie immer geht es also nach den Blind Auditions langsam nach unten. In den beiden jungen Zielgruppen gewann die ProSiebenSat.1-Show dennoch den Tag: mit 2,93 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 17,1%, sowie 2,32 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 20,0%.

3. Vox stark mit „X-Men: Origins“, kabel eins schwach mit „Dr. Dolittle“

Die klare Nummer 1 der zweiten Privat-TV-Liga war am Donnerstag der Vox-Film „X-Men: Origins“. 1,27 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten für tolle 10,8% und den fünften Platz der Tages-Charts. Nur ProSieben und RTL erreichten um 20.15 Uhr mehr Zuschauer, auch Sat.1 blieb hinter Vox. „Kill Bill – Volume 1“ erreichte im Anschluss mit 820.000 jungen Zuschauern sogar 12,0%. RTL II blieb mit den „Kochprofis“ und dem „Frauentausch“ bei 6,9% und 7,0% hängen, kabel eins kam mit „Dr. Dolittle“ nur auf miese 4,2%.

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4. „Cobra 11“ mit neuer Folge ordentlich, mit Wiederholung nicht

RTLs „Alarm für Cobra 11“ lieferte unterdessen Licht und Schatten. 2,96 Mio. Leute sahen die neue Folge um 20.15 Uhr, darunter 2,35 Mio. 14- bis 59-Jährige (13,5%) und 1,74 Mio. 14- bis 49-Jährige (15,0%). Deutlich schlechter erging es der Wiederholung um 21.15 Uhr – mit 2,54 Mio. Sehern (8,3%), 1,96 Mio. 14- bis 59-Jährigen (11,2%) und 1,41 Mio. 14- bis 49-Jährigen (11,9%). Blass blieb Sat.1: „Criminal Minds“ erzielte bei den 14- bis 59-Jährigen 10,1% und bei den 14- bis 49-Jährigen 9,6%, „Crossing Lines“ fiel danach auf 9,6% und 7,7%.

5. „Altersglühen“-Serie startet blass, zdf_neo findet mit Drogen-Abend kaum Zuschauer

Nach dem Erfolg des ARD-Films „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ am Mittwoch startete einen Abend später die dazu gehörende Serie im WDR Fernsehen. Mit wenig Erfolg, denn nur 290.000 Leute sahen zur unverständlichen späten Sendezeit zu – 1,9%. zdf_neo hatte unterdessen wenig Glück mit seinem Drogen-Abend: „Ausgekokst – Mein Drogentrip“ fand um 20.15 Uhr und 21 Uhr nur 140.000 und 150.000 Interessenten, „Herr Eppert: wie süchtig sind wir?“ danach 160.000. Die Marktanteile lagen bei 0,5% bis 0,6%, in der jungen Zielgruppe sogar nur bei 0,4% bis 0,5%. Auch das „Neo Magazin“ blieb danach mit 0,4% und 0,6% schwächer als zuletzt. Top-Programm der kleineren Sender war wieder einmal ein „Tatort“: 1,84 Mio. sahen den Leipziger Fall „Absturz“ aus dem Jahr 2010 um 20.15 Uhr im WDR Fernsehen – grandiose 5,8% und ein Platz in der Tages-Top-30.

Ein weiteres Ding, das Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen, lesen Sie in Kürze an dieser Stelle.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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