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Werbekonjunktur 2015: Stagnierende Umsätze bei wachsenden Herausforderungen

Hat ihre Mitglieder befragt: die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM).
Hat ihre Mitglieder befragt: die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM).

Obwohl Werbung treibende Unternehmen für das kommende Jahr eine stabile Wirtschaftsentwicklung erwarten, fehlt offenbar der Optimismus für höhere Werbebudgets. Laut einer Umfrage werden die Umsätze in der Werbebranche 2015 voraussichtlich stagnieren. Für Verunsicherungen sorgt bei den Unternehmen zusätzlich die Vielfalt an digitalen Kanälen.

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Laut einer Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) rechnen 45 Prozent mit einer Verbesserung ihrer Umsätze, weitere 46 Prozent gehen zumindest nicht von Verschlechterungen aus.

Aber nicht mal ein Drittel (31 Prozent) der befragten Mitglieder plant eine Erhöhung ihres Werbeetats. Etwas mehr, nämlich 39 Prozent, haben sich zwar vorgenommen, nicht zu kürzen. Der Rest (30 Prozent) geht aktuell aber von Einsparungen für 2015 aus. Noch im vergangenen Jahr planten 51 Prozent der Werbungtreibenden ihre Budgets für 2014 aufzustocken, 34 Prozent kündigten stabile Etats an und lediglich 14 Prozent planten Kürzungen.

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Für die Werbeumsätze wird das wohl kaum Veränderungen bedeuten. Umso schärfer könnte der Kampf um die Gelder werden, da Werbung treibende Unternehmen sich derzeit mit der Umschichtung ihrer Budgets beschäftigen. Die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung stellen dabei Werbeplattformen wie Werbende vor neue Herausforderungen.

Zwar erwarten Experten den Anstieg von Bewegtbild im Netz, was den Zeitungswerbemarkt zusätzlich unter Druck setzt. Die OWM-Umfrage zeigt aber auch, dass die Unternehmen sich noch nicht gänzlich auf die Entwicklungen eingestellt haben. 67 Prozent der Befragten gehen nämlich davon aus, dass die wachsende Vielfalt der Kanäle dazu führt, dass sich ihre interne Organisation verändern muss. Fast genauso viele (65 Prozent) glauben, dass durch das so genannte Multi-Channel-Marketing die Steuerung von Agenturen bereits „erheblich aufwendiger“ geworden ist. Zudem befürchten fast drei Viertel steigende Kosten.

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