Anzeige

Der Facebook-Messenger knackt die halbe Milliarde

Facebook1.jpg

Das ging schnell: Wenige Monate, nachdem Facebook seine Nutzer zur Installation der Messenger-App zwang, wenn sie weiter mit ihren Freunden kommunizieren wollten, durchbrach der Internetriese eine große Schallmauer. 500 Millionen Menschen nutzen mindestens einmal im Monat die Kommunikations-App – fast schon soviel wie der für 22 Milliarden Dollar zugekauften Messenger WhatsApp. 


Anzeige
Anzeige

Wer meckert, läuft deswegen noch lange nicht weg – das ist die Lehre aus dem viel diskutierten Messenger-Zwang, den Mark Zuckerberg den Facebook-Mitgliedern vor ein paar Monaten auferlegte.  Wer weiter mobil über das größte soziale Netzwerk der Welt Nachrichten schreiben wollte, brauchte dafür eine zusätzliche App – eben Facebooks Messenger.

Wenig überraschend liefen die Nutzer Sturm gegen Zuckerbergs mobile Daumenschrauben: Sie überzogen den zweitwertvollsten Internetkonzern der Welt im App Store mit üblen Bewertungen – und luden das Programm trotzdem herunter. Das ist das Ergebnis, das drei Monate nach dem Zusatz-App-Zwang offenbar wird: Die Nutzerzahlen des Facebook-Messengers sind explodiert.

Messenger-Zuwachs um 150 Prozent: Mark Zuckerbergs Strategie ging auf
Anzeige

Die runde Summe von einer halben Milliarde Nutzer, die mindestens einmal im Monat aktiv waren, konnte das weltgrößte Social Network gestern stolz vermelden. Der Durchbruch durch die Schallmauer ist eine echte Erfolgsmeldung: Im April nutzen nur 200 Millionen Facebook-Mitglieder die Benachrichtigungs-App – das entspricht einem Zuwachs von 150 Prozent in nur sieben Monaten!

Zum Vergleich: Der im Februar für enorme 22 Milliarden Dollar übernommene Kommunikationsdienst WhatsApp bringt es mit 600 Millionen aktiven Nutzern nun nur noch knapp auf mehr Mitglieder. Erst vergangenen Donnerstag hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in einer Frage-und-Antwort-Stunde erklärt, warum er seinen Nutzern eine zweite App aufnötigte, wenn sie weiter miteinander kommunizieren wollten.

„Auf Facebook kommen die meisten wegen des News Feeds. Messaging wurde aber immer wichtiger und ist eine der wenigen Dinge, die Leute inzwischen häufiger tun als Social Networking“, erklärte Zuckerberg. „Im Mobil-Bereich kann sich eine App aber nur auf eine Anwendung konzentrieren, deswegen wollten wir die Funktionalitäten in zwei Apps trennen.“  Ein paar Tage später ist wieder einmal klar:  Mark Zuckerbergs Strategie ging auf.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*