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Tolle Quoten für „Nord bei Nordwest“, „The Voice“ legt wieder zu

ARD-Reihe „Nord bei Nordwest“ – mit Marleen Lohse und Hinnerk Schönemann
ARD-Reihe "Nord bei Nordwest" - mit Marleen Lohse und Hinnerk Schönemann

Schöner Erfolg für die ARD: Der Auftakt der neuen Krimireihe "Nord bei Nordwest" lief am Donnerstag bei 5,35 Mio. Leuten, holte damit den Tagessieg und war auch in den jungen Zielgruppen stark. Dort gewann aber "The Voice of Germany" - mit im Vergleich zum Freitag wieder aufsteigender Tendenz.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Nord bei Nordwest“ mit gelungener Premiere, „Ein Fall von Liebe“ verliert sogar noch Zuschauer

Licht und Schatten in der Quotenbilanz des Ersten. Zufrieden wird man in der ARD mit dem Auftakt der Krimireihe „Nord bei Nordwest“ sein: 5,35 Mio. Leute sahen ab 20.15 Uhr zu – gute 16,6% und der Tagessieg – auch gegen den Staffel-Autakt der „Bergretter“ im ZDF. Auch in den jüngeren Zuschauergruppen lief es gut: 2,37 Mio. 14- bis 59-Jährige reichten für 12.9% und Platz 2 hinter „The Voice“, 1,17 Mio. 14- bis 49-Jährige für 9,5% und immerhin Rang 11. Alles andere als zufrieden können die Verantwortlichen wieder einmal mit ihrem Vorabend sein: Nur noch 1,63 Mio. Leute sahen insgesamt die neue Serie „Ein Fall von Liebe“ – noch einmal 200.000 weniger als bei der ohnehin schon bescheidenen Premiere vor einer Woche. Der Marktanteil fiel damit von 7,5% auf miese 6,9%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es gar nur noch 3,1%.

2. „The Voice“ gewinnt wieder Zuschauer hinzu, siegt souverän bei 14-59 und 14-49

Am vergangenen Freitag ging die „Battle“-Phase der neuen „The Voice of Germany“-Staffel los und schlagartig büßte die Show über 800.000 Zuschauer im Vergleich zum Schluss der „Blind Auditions“ ein. Diesmal lief es aber wieder besser: 3,75 Mio. waren bei ProSieben insgesamt dabei – 270.000 mehr als am vergangenen Freitag bei Sat.1. Der Marktanteil lag damit bei tollen 12,2%, die Show erreichte die Top Ten. In den jungen Zielgruppen gewann sie auch diesmal souverän den Tag: mit 3,23 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 18,5%, sowie 2,60 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 22,3%.

3. „Bergretter“ starten deutlich schwächer als im Frühjahr, „Cobra 11“ wieder unter Soll

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Unter der neuen ARD-Reihe gelitten hat offenbar der Staffelauftakt von „Die Bergretter“: Zwar sind die 4,68 Mio. Zuschauer und 14,5% keine miesen Werte – doch im Vergleich zur Premiere neuer Episoden im März sind sie ein deutlicher Rückschritt. Damals sahen 5,65 Mio. zu – 17,5%. Auch RTL wird mit den Donnerstagszahlen nicht sonderlich zufrieden sein: „Alarm für Cobra 11“ kam mit einer neuen und einer alten Folge im Gesamtpublikum auf schwache 9,0% und 9,1%, bei den 14- bis 59-Jährigen auf 12,5% und 12,2% und auch bei den 14- bis 49-Jährigen auf unterdurchschnittliche 13,3% und 12,5%.

4. Vox, RTL II und kabel eins bleiben blass – Europa League nur bei Älteren ein Hit

Die Sender der zweiten Privat-TV-Liga erreichten am Donnerstag keine sonderlich guten Zahlen. Die meisten jungen Zuschauer begrüßte dabei in der Prime Time Vox: 830.000 14- bis 49-Jährige sahen „Welcome to the Jungle“ – ein solider Marktanteil von 7,0%. RTL II kam mit den „Kochprofis“ und dem „Frauentausch“ auf 5,9% und 6,2%, blieb damit unter dem Sender-eigenen Normalniveau. Bei kabel eins sahen die erste Halbzeit des Europa-League-Spiels des VfL Wolfsburg gegen Krasnodar nur 560.000 14- bis 49-Jährige (miese 4,5%), Durchgang 2 steigerte sich mit 710.000 auf gute 7,8%. Besser lief es für das Spiel im Gesamtpublikum: mit 5,1% und 9,3%.

5. WDR schlägt mit Kölner „Tatort“ RTL II, großer Erfolg für 3sat-Doku „Wie wir sterben“

Zwei Programme stachen bei den kleineren Sendern aus der Prime-Time-Masse heraus: 1,33 Mio. sahen im WDR Fernsehen den acht Jahre alten Kölner „Tatort: Pechmarie“ – ein toller Marktanteil von 4,1% und ein Sieg gegen Sender wie RTL II. Deutlich über den Sendernormalwerten landete parallel dazu auch 3sat. 670.000 Menschen interessierten sich für die Doku „Wie wir sterben“ – starke 2,1%. Erstaunlich: Im jungen Publikum erreichte der 45-Minüter mit 270.000 14- bis 49-Jährigen sogar 2,2% und damit in etwa das dreifache 3sat-Normalniveau. Stärkstes Pay-TV-Programm war die Europa League: 230.000 Fans sahen ab 19 Uhr Sky, 180.000 ab 21.05 Uhr.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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