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Magazin-Bericht: Die Krise bei der Ganske Verlagsgruppe erreicht Hoffmann und Campe

Verleger Thomas Ganske
Verleger Thomas Ganske

Das Springer Wirtschaftsmagazin Bilanz (liegt der Welt bei) berichtet in der am morgigen Freitag erscheinenden Ausgabe, dass die Hamburger Verlagsgruppe Ganske (u.a. Jahreszeiten Verlag) hohe Verluste schreibt. Die Krise bei Ganske habe sich nun auch auf das Tochterunternehmen Hoffmann und Campe, den renommierten Buchverlag, ausgeweitet.

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Bereits im Geschäftsjahr 2012 schrieb Ganske rote Zahlen. Bei einem Umsatz von 238 Mio. Euro stand am Ende ein Fehlbetrag von 9,7 Mio. Euro. Laut Bilanz hat sich die Krise im Jahr 2013 noch verschärft. Das Magazin zitiert Insider, die erzählen, dass der Fehlbetrag auf über 10 Mio. Euro gestiegen sei. Besonders bitter: Angeblich schreibt auch die Buch-Tochter Hoffmann und Campe – ein guter Name in der Verlagswelt – rote Zahlen. Der Verlag, bei dem u.a. Werke von Altkanzler Helmut Schmidt und Siegfried Lenz erscheinen, soll laut Prognosen 2013 einen Verlust von 3,4 Mio. Euro machen, bei Einnahmen von 8,3 Mio. Euro. Auch für 2014 soll Hoffmann und Campe wieder rote Zahlen schreiben, heißt es in dem Bericht.

Bilanz beruft sich dabei auf E-Mails der Geschäftsführung von Hoffmann und Campe. Die Ganske Verlagsgruppe hat sich auf Anfrage zu dem Bericht nicht geäußert.

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