Anzeige

„Lächerlich und abstrus“: FAZ-Herausgeber Nonnenmacher über Ulfkottes Korruptions-Vorwürfe

guenther-nonnenmacher-udo-ulfkotte-medium.jpg
FAZ-Herausgeber Günther Nonnenmacher (l.), FAZ-Kritiker Udo Ulfkotte (Fotos: Ulfkotte - picture alliance / akg-images / Nonnenmacher - picture alliance)

Der FAZ-Herausgeber Günther Nonnenmacher hat im Medium Magazin zu den Vorwürfen Stellung bezogen, die der ehemalige FAZ-Politikredakteur Udo Ulfkotte in seinem Buch "Gekaufte Journalisten" gegen die Zeitung erhoben hat. Die Anklage, die FAZ-Redakteure seien käuflich und korrumpierbar, sei "lächerlich und abstrus".

Anzeige
Anzeige

Gegenüber dem Medium Magazin sagte Nonnenmacher, die Vorwürfe des ehemaligen Kollegen, der 1986 bis 2003 Redakteur der Zeitung war, bestreitet alle Vorwürfe, die Ulfkotte in seinem Bestseller gegen die FAZ und ihre Redakteure erhebt. Zuvor hatte schon FAZ-Außenpolitikchef Klaus-Dieter Frankenberger Anschuldigungen, er sei käuflich gewesen, als „ebenso lächerlich wie böswillig“ bezeichnet.

Ulfkotte zieht in seinem Buch weitgehend pauschal über Journalisten in Deutschland her. Er fordert dazu auf, den „manipulativen Medien“ Auflage, Quote und Gehör zu verweigern, um „der skrupellosen Propaganda“ den Boden zu entziehen. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier hat sich bei den Krautreportern mit dem Ulfkotte-Buch auseinandergesetzt.

Nonnenmacher nun führt Ulfkottes Militanz gegenüber Medien auf „eine Art Persönlichkeitswechsel“ nach einer schweren Krankheit zurück. Der FAZ-Herausgeber: „Er erzählte immer mehr absurde Geschichten und es gab eine Reihe von seltsamen Vorkommnissen und Behauptungen“.

Anzeige

Nonnenmacher registriert gleichwohl eine „Entfremdung zwischen Öffentlichkeit und Journalisten“. Diese Entwicklung bereite ihm große Sorgen. Online-Foren würden mit Mails überschwemmt, in denen sich keine lebendige Demokratie spiegele, sondern hinter denen konzertierte Aktionen steckten. Beispielsweise im Fall der Ukraine-Berichterstattung.

Der generelle Vorwurf, FAZ-Leute (und andere Journalisten) seien käuflich, weil sie „Elite-Netzwerken“ nahestünden, sei problematisch. Nonnenmacher zu dem Branchenmagazin: „Die Forderung, nirgends Mitglied zu sein, keinerlei Einladungen anzunehmen, weil das unzulässige Nähe schaffe, klingt nach reiner Lehre. Aber Nähe zu Akteuren ist doch gerade ein wesentliches Element von Journalismus, um an Informationen zu kommen.“ Es gelte nur gleichzeitig, kritische Distanz und Unabhängigkeit zu wahren.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Es kann nur gut sein, wenn immer mehr arbeitslose Journalisten bei der Agentur für Arbeit anklopfen. Raus aus den Elfenbeintürmen und raus aus den Klüngeln der Politelite.

  2. Die Journalisten-Krise steht noch ganz am Anfang.
    Die abhängigen Journalisten werden sich beleidigt ins Turmzimmer oben zurückziehen und unten die Tür abschließen. Christian Neef z.B. schaltet die Kommentar-Funktion nach eigener Aussage bei bestimmten Artikeln (Spiegel-Online) ab. Die Zensur (verharmlosend: „Moderation“) der Kommentare wird zu unangenehm. Die „Shitstorm“-Kommentare setzen den Journalisten sicher nicht so zu wie die intelligente und entlarvende Kritik – die trifft deutlich härter, reicht aber eben nicht als Begründung zum Abschalten der Kommentar-Funktion. Da muss der „Shitstorm“ herhalten, sonst wackelt das Selbstbild des Journalisten, der von sich glaubt, kritikfähig zu sein. Auch das Abschalten der „Gästebücher “ beim „Presseclub“ und „Hart aber fair“ ist nur eine Frage der Zeit. Zunächst wurden erst einmal Gästebuch-Öffnungszeiten verkürzt.

    Die unabhängigen Journalisten müssen den schweren Weg der materiellen Unsicherheit, Verunglimpfung und Isolation gehen. Beim morgendlichen „kann ich noch in den Spiegel schauen“ verlässt Ulfkotte das Badezimmer z.Zt. sicherlich glücklicher als Nonnenmacher…

  3. Wer Uwe Krüger nicht lesen will, der kann ihn auch sehen:
    http://www.danisch.de/blog/2014/11/06/das-presse-monstrum/

    Einige der 4.Gewalt/Journalisten betreiben offen Kriegspropaganda der Machteliten und bei Darstellung dessen wird mit der Emotion Empörung gespielt. Unschönes -wie z.B. die Teilhabe der Deutschen Sondereinheiten im Irak-Gemetzel- werden einfach verschwiegen oder umgedeutet. Ukraine ist doch nur ein weiteres Vorzeigeprojekt für die Funktionsweise westlicher „Demokratie“. Für Typen wie Claus Cleber z.B. darf der Deutsche Michel dann auch noch horrende Zwangsgebühren zahlen. Echter Journalismus ist durch mindestens zwei unabhängige Quellen abgesicherter Recherche sein und sollte eine objektive Position einnehmen. Das kann nicht funktionieren, wenn die Journalisten engstens mit den Machtzirkeln verwoben sind, über die jene berichten sollen. Diese Art der Zusammenarbeit auch noch als wichtig und Normalität dazustellen gehört schon eine gewisse skrupellose Gerissenheit, welche dem Journalismus diametral entgegen steht. Bei Kriegsthemen ist es schlichtweg illegal – neben Verletzung des Pressekodex auch laut Grundgesetz.

  4. Warum sollte jemand krank sein der all die Jahre so einen guten Dienst für diese Idioten im FAZ gemacht hat und sogar dafür, als er gegangen ist, ein sehr gutes Arbeitszeugnis bekommen hat? Der einzige kranke Mensch ist dieser Günther Nonnenmacher, hab mir netmal den scheiß hier durchgelesen, weil ich weiß das das Müll ist, die einzige Wahrheit steht sowieso nur in den Kommentaren und in dem Kopf unserer lächerlichen und abstrusen Presse!

  5. Habe mir das Buch jetzt auch vorgenommen. Bin so mittendrin. Gefühlt, also unrecherchiert, würde ich es auch als gemischt bezeichnen. Also teils wird wirklich etwas aufgedeckt, meist ist das was aufgedeckt wird, jedoch zu mindest vom Leser schon erahnbar gewesen. Eigentlich wird das, was ein aufmerksamer und kritischer Mensch eben eh schon befürchtete, nur belegt, und vor allen Dingen werden Namen genannt. Viele Namen. Namen, Namen, Namen.

    Mir sind Saulusse, die zu Paulussen werden, jedoch immer ein bißchen suspekt, zumal man daß derzeit überall vorfindet. Banker werden zu Geldkritikern, Geheimnisträger zu Whistleblowern, Ex-Politiker zu Systemkritikern, etc., etc. Final befürchte ich jedoch, dient alles dazu, uns eigentlich mehr zu verwirren, als aufzuklären, denn irgendwann glaubt man entweder gar nichts mehr, oder alles.

    Ergebnis offen wird im Journalismus jedenfalls schon lange nicht mehr, beziehungsweise nur noch verschwindend gering gearbeitet, und das bedeutet an sich schon, daß sehr viel Diktat Einzug gehalten hat. Man muß es einfach sehen wie es ist, das Normalisieren dessen, daß Unternehmen finanziell Schuldbasiert geführt werden, hat dazu geführt, daß es Unabhängigkeit nicht mehr gibt. Auch im Journalismus nicht. Also muß der Journalist das Lied dessen singen, daß derjenige, dem man verschuldet ist, diktiert.

    Und dadurch, daß nun schon Negativzinsen eingeführt werden, ist es ja so, daß jede Souveränität noch unmöglicher wird. Hat man sich früher verschuldet um Steuern zu sparen, muß man sich heute verschulden, um nicht Geld aus dem Fenster zu werfen. Um unabhängig berichten zu können bedarf es jedoch der Souveränität. Auch der finanziellen. Das wird also schon von daher nicht besser werden können.

    So traurig das ist, aber auf einfachen Blog’s findet man häufig die besten Artikel, was aber nicht heißen soll, daß alles was man in Blog’s findet gut ist. Nein auch da sind nur wenig Rosinen im Kuchen.

  6. Herr Nonnenmacher ist besorgt: „Online-Foren würden mit Mails überschwemmt, in denen sich keine lebendige Demokratie spiegele, sondern hinter denen konzertierte Aktionen steckten. Beispielsweise im Fall der Ukraine-Berichterstattung.“

    Wo er Recht hat, hat er Recht. Unsere FAZ hatte doch über die Ukraine genauso korrekt, derart unabhängig und unparteilich berichtet, wie all die anderen „Bild Dir uns’re Meinung“-Medien.. Die lupenreine ukrainische Demokratie wurde hervorragend gewürdigt und die Rolle der Kriegs-Ekel-Russen iclusive derer eingefallenen Panzerarmeen voller grüner Männchen sachlich objektiv beschrieben. Die FAZ-Reporter vor Ort konnten sich augenscheinlich direkt an der Absturzstelle von MH 017 von der Hinterhältigkeit der entmenschten ostukrainischen Russenfreunde überzeugen. Die schossen vermutlich selbst noch auf das am Boden liegende, zertrümmerte Wrack mit einer 30 mm S-25 Maschinenwaffe. Damit wollten sie künstlich Spuren eines vorgeblichen Abschusses der Passagiermaschine durch ein Kampfflugzeug unserer tapferen Kiewer Lieblingsregierung simulieren.
    Dass der Ulfkotte sich das mit der Abhängigkeit und Bestechlichkeit alles nur aus den Fingern gesaugt hat und gelogen hat, dass sich die Lettern verbiegen, ist eindeutig. Beweis:
    Die Angeschwärzten gehen nicht vor Gericht, weil doch jeder treue FAZ-Leser auch ohne Gerichtsurteil die Lachhaftigkeit der Ulfkotte-Vorwürfe selbst erkennen kann. Schlimm ist jedoch, dass diese Online-Nestbeschmutzer, russisch bezahlt, so viele geworden sind, dass man immer länger braucht, sie zu zensieren. Das kostet doch journalistische Kraft ohne Ende, 90 % der Kommentare und mehr aufwendig zu eliminieren.
    Und dann nehmen die auch nicht nur die Putin-Prämien an, sondern kündigen auch noch ihre Abos bei der FAZ. Wenn unsere Regierung sich nicht bald ein anderes Volk wählt, könnte die FAZ in die Insolvenz geraten. Die ersten 200 Entlassenen sollten Mahnung genug sein, dem ehrlichen Herrn Nonnenmacher zu glauben.
    Ich kann zwar nicht so viel spenden für die FAZ aber acht symbolische Groschen würde ich doch gern anlegen.

    Klaus-Peter Kostag
    kostag@gmx.net

  7. Herr Nonnenmacher geht in keinem Wort auf die detailliert vorgetragene Kritik von Herrn Ulfkotte ein, er will sie einfach pauschal beiseite wischen und wir sollen glauben: Alles ist wieder gut?!? Und dann verweist er noch äussert perfide auf Ulfkottes Krankheit und will ihn eher direkt als subtil als Spinner und Verwirrten darstellen?
    Ich habe das Buch gelesen und finde es sehr hilfreich und lesenswert, man wird NIE MEHR (!) danach z.B. die FAZ und die Zeit käuflich erwerben! Gut, das tat ich schon vorher lange nicht aber nun definitiv NIE mehr.
    Gehen Sie doch einmal auf die einzelnen Fälle ein, Herr Nonnenmacher, oder wollen Sie uns alle für dumm verkaufen! Ihre Zeit neigt sich dem Ende, diese Arroganz, dieses auf dem hohen Ross sitzen, Ihre Verleumdungen und Blockadehaltung Ihres Hauses (man höre sich das völlig groteske Szenario des holländischen Reporters der bei der FAZ dazu eine Meinung einholen wollte, an!)
    offenbart ein mehr als peinliches Armutszeugnis, eine Bankrotterklärung eines Verlages, der glaubt diese Günstlingshaltung, dieses In-Anspruch nehmen von Geschenken von überall her, dieses „wir Alpha-Journalisten sind was besseres“ gehe ewig so weiter. Tut es NICHT, so wie Spiegel, Süddeutsche, verliert die FAZ von Woche zu Woche HUNDERTE an Abos, weil immer mehr Bürger aufwachen und sich diese oberlehrerhafte Bevormundung gerade von den Arroganzlingen der FAZ nicht mehr gefallen lassen.

    1. Natürlich muss Herr Nonnenmacher sich verteidigen. Es kann ja nicht sein, die Firma FAZ im Regen stehn zu lassen.
      Dass ihm aber nichts besseres einfällt, als den Autor Ulfkotte als „erkrankt“ hinzustellen, deutet an, dass er schon in einer Ecke steht, aus der er nicht mehr heraus kommt.
      Die letzte Rettung der „Qualitätsschreiber“:
      Ihr seid ja nur Leser ( dummes Volk ), Ihr könnt uns nicht beurteilen.
      Ha Ha.

  8. Lächerlich und abstrus? Das war doch so ziemlich auch die ursprüngliche Antwort von Herrn Guttenberg auf Plagiatsvorwürfe. Wird das jetzt zum Äquivalent des „vollständigen Vertrauens“zuspruchs der Staatsratskanzlerin für unbequeme Wahrheiten? Mich erinnert das an die Abmahnung, die an die Anstalt-Macher für ihre Recherche zu transatlantischen Bündnispartnern in den deutschen Leitmedien geschickt wurde …

  9. Wer Herrn Ulfkotte nicht lesen will, der sollte sich das Buch vornehmen, das zum Standardwerk in der Frage der manipulierten und manipulierenden Journalisten geworden ist. Entstanden aus einer Dissertation. Also nicht ganz so lustig wie „Gekaufte Journalisten“, aber glaubwürdiger: Uwe Krüger „Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse“. Erschienen 2013 im Verlag Herbert von Halem. 375 Seiten im Paperback für 29,50 Euro.

  10. Es stimmt, dass man Herrn Ulfkotte kritisieren kann. Bisher habe ich aber leider keine Kritik gefunden. Was Stefan Niggemeier unter Krautreporter „widerlegt“ hat, ist unterstes Niveau und wirft die Frage auf, warum die auf der Schlachtbank liegen ihre Schlächter verteidigen. Nicht durch Herrn Ulfkotte, sondern seit dem US-Putsch in Kiev sind viele Menschen wach geworden und merken, wie sie täglich belogen und manipuliert werden – in allen Bereichen. Die Lügenpropaganda findet nicht nur in den politischen Redaktionen statt, sondern hat längst auch die Sportredaktionen erfasst – man denke nur an die unerträgliche Kriegshetze gegen Russland während der Olympischen Spiele in Sochi. Dazu braucht man keinen Herrn Ulfkotte. Er hat es nur bestätigt. Für mich ist Herr Ulfkotte nicht ein Richter, sondern ein Türöffner – weitere Recherchen müssen folgen. Dazu sind alle Journalisten aufgerufen! Ihr habt Verantwortung! Orientiert Euch nicht an denen, die in der Atlantik-Brücke oder sonstwo einer Gehirnwäsche unterzogen werden! Betreibt eigene Recherchen und orientiert Euch an Eueren Kollegen, die nicht um eine Spitzenposition im Enddarm von Massenmörder Obama und seiner Psychopathen-Gang buhlen! Wie z.B. Dr. Paul Craig Roberts, laut Forbes heute einer der besten Journalisten weltweit, einst im Finanzministerium des Reagan-Regimes, später Berater im Kriegsministerium de USA und im Handelsministerium: „Stoppt diesen Wahnsinn! Die Länder dieser Welt müssen aufwachen und sich gegen die USA verbünden. Gelingt ihnen das nicht, wird Washington die Welt vernichten!“ Und wir sollen Herrn Nonnenmacher glauben, dass 88 Pentagon infiltrierte Leitjournalisten (2013) „lächerlich und abstrus“ sind?

    1. Also ich fand Roberts früher auch sehr gut. Mittlerweile polarisiert er meines Erachtens jedoch zu viel. Will damit sagen, daß er darauf einsteigt und in die zwei großen Lager, Ost+West teilt. Final treibt eine solch Polarisation jedoch in die Dualität und den Kampf, auch wenn man scheinbar noch so deeskalierend redet.

      Dabei nimmt er eindeutig Position für Putin und gegen Obama ein. Journalismus sollte eben gerade nicht so parteiisch sein. Putin ist kein Heiliger. Wer ab und zu mal in Rußland war, oder ist, kann durchaus mal den Unterschied zwischen der Innenpolitik und Außenpolitik Putins kennenlernen. Von Außen sieht er wie ein Held aus, von innen ist das anders.

      Putin hat zwar Medienwirksam einigen inneren Oligarchen gesagt wo es lang geht, aber er hat nicht den Oligarchismus abgeschaft. Auch dort hat das Geld das sagen. Ich würde sogar sagen, er hat eher auf diese Weise die Feinde „seines“ Gazprom beseitigt, aus dem er seine finanzielle Macht zieht. Ganz so einfach wie Roberts sich das in letzter Zeit macht, ist das glaube ich nicht.

  11. Herr Meier. Sie haben Recht – was das MM angeht. Aber es war media, das Nm und UKU in einem Beitarg auf eine Stufe stellte . . .

  12. die Qualität der meisten Kommentare hier, spricht für sich. Irgendwann werden die Medien die an sich verdienstvolle Einrichtung (für eine lebhafte Debatte) einstellen, weil einfach zu viel – pardon – „dummes Zeug“ geschwafelt wird. Schade.

  13. Oder wie sonst darf eine dergestalt fein differentierte Wortwahl phänomenologisch interpretiert werden?
    „“lächerlich und abstrus“, “eine Art Persönlichkeitswechsel” nach einer schweren Krankheit
    Da bleibe ich doch bei Deutschlands einzigem unbestechlichem Faktenmagazin, der „TITANIC“, die tauscht unter dem Motto „Bring den Müll, hol dir eine Titanic!” die Gratis-Bild um gegen eine „TITANIC“.
    Vielleicht macht Martin Sonneborn, der einzig wahre Europaparlamentarier, auch für Nonnenmachers FAZ ein Angebot, ggf. fällt auch für Nonnenmacher ein bisschen Seelenpflege ab?
    Oh Mist: die TITANIC ist ja offensichtlich unverblümt ein käufliches DIE PARTEI Organ, aber wenigstens nicht korrumpierbar 😉

  14. Ich habe das Buch “ Gekaufte Journalisten “ gelesen und bin zu der Erkenntniss gelangt , wenn Herr Ulfkotte Die Unwahrheit in diesem Buch veröffentlich hätte würde er von den Beschuldigten schon lange vor den Kadi gezerrt !
    Wer auch nur ein wenig sein eigenes Gehirn, beim Lesen der sogenannten freien unabhängigen Medien , in Anspruch nimmt kommt von alleine darauf dass er schamlos verkauft und manipuliert wird

  15. Herrn Ulfkotte sollte man grundsätzlich nicht ernst nehmen. Man sehe sich nur seine Buchtitel im Kopp-Verlag (!) an: „Unruhen in Europa“, „Mit Gold durch die Krise“, „Vorsicht Bürgerkrieg“ (Aus dem Werbetext: „In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet. Was können Sie tun, um sich und Ihre Familie noch rechtzeitig zu schützen? Inklusive großer Deutschlandkarte zum Herausnehmen. Mit allen bürgerkriegsgefährdeten Gebieten.“)

    Wenn als Journalist gar nichts mehr geht, schult man halt auf Kassandra um.

    1. Super Maddin !!

      Danke fürs vorsortieren, werde wieder brav taz, Tagesspiegel und Sonntags bei der Stuhlpflege DIE ZEIT, das Landser-Heft für den grünlinken Bessermenschen, abonnieren.

      Kennste das noch Maddin? Abo?

      Das gabs früher als die Menschen, sorry der braune MOb, hevorragende Qualitäs-Premium-Journalisten noch glaubte.

      Sicher bin ich brennend an ihren Meinungsvorgaben interessiert, gehe jedoch davon aus dass ihr Fallmanager sie per Hartz-Zwangsmaßnahme dann doch bei Amazon als Picker unterbringen wird. Amazon is ja so mit Medien und so…

      Hevorragende Qualitäs-Premium-Journalisten werden auch in jeder Krise ein sicheres Einkommen finden, siehe hier bei Meedia oder die Krautreporter, die sind auch voll super und so … MUAHAHAHAHAHAHAHA

      IHR SEID AM AR****

      1. Wer soll denn bitte solche nihilistischen Kommentare noch ernst nehmen?

  16. Ulfkotte: • „Während da draußen langsam, aber sicher alles vermodert und zusammenbricht, präsentieren uns ‘Qualitätsmedien’ Tag für Tag mit Durchhalteparolen die Illusion von Stabilität, Wohlstand und finanzieller Sicherheit.“ (Seite 110)

    Zumindest in diesem Punkt stimmt die Wahrnehmung von Ulfkotte haargenau. Uns wird regelmäßig schlecht, wenn wir in Renommiermedien ständig lesen, wie gut es den Deutschen geht, und wir das im wirklichen Leben und unserer Umwelt nunh gar nicht feststellen können. Da könnte man in der Tat annehmen, dass es bei den Premium-Journalisten der Qualitätsmedien um geschmierte Schönschreiber handelt. Zumindest sind sie wohl der Wirklichkeit genauso entrückt wie unsere Premium-Politiker.

    1. Es geht nicht darum, dass Journalisten keinerlei Einladungen annehmen und dass sie in keinerlei Hintergrundgesprächsgruppen sein oder nicht mit Politikern gemeinsam auf Wahlkampftouren gehen sollen. Was aber leider zunehmend zu beobachten ist: Die kritische Distanz über den zu Berichtenden oder den Sachverhalt ist so manchem politischen Journalisten abhanden gekommen. Vielleicht liegt es daran, dass einige in einer Art Blase leben: Sie kennen nur noch Journalisten, sie kennen nur noch Politiker und „Entscheider“, sie wohnen in den besseren Wohngegenden in den Großstädten und ihre Kinder gehen in Walddorfschulen. Kurz: So mancher – festangestellter – Journalist gehört selbst einer privilegierten „Kaste“ an und hat darüber den Kontakt zur Lebensrealität der sogenannten „kleinen Leute“ verloren. Das hat aber nichts mit Käuflichkeit zu tun, sondern mit mangelnder journalistischer Selbstreflexion über die eigene Arbeit.

  17. die manipulierenden nach-gerichteten lügenmainstreammedien verlieren zunehmend an stärke. es geht immer schneller…
    wer klug ist, wendet sich der wahrheit zu!
    das leben führt uns jetzt zur wahrheit.
    immer mehr wachen auf.

  18. Nonnes Blasiertheit passt in die Zeit – so wie der Auflage- / Reichweite-Schwund.

    So musses vor 25 Jahren beim Neuen Deutschland auch gewesen sein.

  19. Wenn Herr Nonnenmacher die Vorwürfe von Herrn Ulfkotte als „abstrus“ betrachtet, dann soll er sich nochmals die Mühe machen, die einseitigen antirussischen Artikel seines Mitarbeiters Klaus-Dieter Frankenberger durchzulesen, die man nur als Kriegshetze und Desinformation bezeichnen kann. Kommentare von Lesern zu Frankenbergers Mitgliedschaften in diversen transatlantischen Netzwerken wurden übrigens ausnahmslos gesperrt. Es wurde Zeit, dass ein mutiger Mensch wie Herr Ulfkotte darlegt, wie einseitig wir durch unsere Mainstreammedien manipuliert werden.

  20. Das Lächerliche únd zugleich erniedrigende an diesem Beitrag ist, dass ein herausragender Herausgeber einer angesehenen Zeitung auf die gleiche Stufe gestellt wird wie ein boerderline-Schwadronierer namen Udo Konstantin Ulfkotte dessen Machwerk in einem höflich gesagt, dubiosen Verlag erscheint – merkt man bei meedia nicht, dass dies für die Glaubwürdigkeit des Journalismus eine Schaufel am Grab ist?

    1. Verehrter Herr Schulze, es war Herr Nonnenmacher, der sich im Medium Magazin ausführlich zu Herrn Ulfkotte geäußert hat, weil er dessen Anschuldigungen offenbar nicht unkommentiert lassen wollte/konnte.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*