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Kevin Spacey: Netflix hat gut an „House of Cards“ verdient

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"House of Cards": Türöffner für Netflix' Welterfolg

Die Frage beschäftigt die TV- und Internetbranche seit Jahren: Hat Netflix bei seiner Kultserie "House of Cards" eigentlich draufgezahlt? Hauptdarsteller Kevin Spacey, der den durch und durch skrupellosen US-Politiker Frank Underwood mimt, der auf dem Weg ins Weiße Haus buchstäblich über Leichen geht, hat das Geheimnis nun am Rande einer Tech-Konferenz von IBM gelüftet.

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Es sind vermeintlich noch drei Monate: Dann hat das Serienleben wieder einen Sinn, wenn sich Netflix an das Ausstrahlungsintervall des Vorjahres hält – die dritte Staffel von „House of Cards“ wird im Februar 2015 erwartet. Was Frank Underwood auf seinem Weg nach ganz oben in der US-Politik nun im Oval Office erwartet, bleibt wohl noch 100 Tage die Frage, die Serienfans beschäftigt.

Eine andere hat Hauptdarsteller Kevin Spacey indes recht beiläufig auf einer von IBM veranstalteten Techkonfrenz in Las Vegas beantwortet. Immer wieder wurde kolportiert, dass die ersten beiden Staffel von „House of Cards“ Produktionskosten von 100 Millionen Dollar verschlungen hätten.

Netflixs Abonnentenszahlen explodieren seit „House of Cards“-Start 
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Während der Oscar-Preisträger („American Beauty“) die exakte Summe nicht bestätigen wollte, wartet Spacey mit einer Musterrechnung auf: Nach internen Schätzungen müsse die Serie seit dem Start im Februar 2013 Netflix 565.000 neue Abonnenten bescheren. Diese Zahl deckt sich weitgehend mit den Schätzungen, die das Newsportal The Wire vor zwei Jahren veröffentlicht hatte.

Wie viele Abonnenten Netflix seit Anfang 2013 tatsächlich hinzugewonnen hat? Rund 23 Millionen! Spacey selbst nennt 17 Millionen „nach meinem Wissen“ – ob bei der Berechnung der exakte Startzeitpunkt der Serie im Februar 2013 gemeint ist oder Spacey den Zuwachs direkt auf „House of Cards“ zurückführt, bleibt unklar.

Fest steht: Netflixs Abonnentenszahlen sind seit dem Start der Politserie förmlich explodiert – die 500.000 Dollar Gage, die Spacey als Frank Underwood pro Episode einstreicht, sind damit wohl auch im Sinne des Shareholdervalues so gut investiertes Kapital, dass Underwood eigentlich sofort in Nachverhandlungen gehen müsste.

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