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Nanopartikel-Technologie: Google startet Projekt zur Früherkennung von Krebs und Herzattacken

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Google macht einen weiteren Schritt in Richtung Gesundheitsbranche. Der Suchmaschinendienstleister will die Diagnose von Krebs und Herzproblemen mithilfe von Nanopartikeln vereinfachen. Veränderungen im Blutkreislauf sollen zukünftig in Echtzeit an einen Sensor übermittelt werden und zur Früherkennung beitragen.

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Was nach Zukunftsmusik klingt, könnte bereits in wenigen Jahren Realität sein: Google gab bekannt, dass die für die Forschung und Entwicklung zuständige Abteilung Google X daran arbeitet, ein Früherkennungssystem für Krebs und andere durch Bluttests nachweisbare Krankheiten zu entwickeln. Als Grundlage dienen Nanopartikel. Diese sollen durch das Schlucken einer Tablette in den Blutkreislauf gelangen. Stoßen sie dort auf krankheitsbedingt veränderte Zellen, schicken sie diese Information automatisch an ein mit einem Sensor ausgestattetes Armband. Die Daten könnten dann von Ärzten ausgewertet und die nötigen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.

Derzeit befindet sich das Projekt in der Anfangsphase. Viele Fragen sind dementsprechend noch unbeantwortet. Etwa, inwieweit gewährleistet werden kann, dass die Nanopartikel nur dann Alarm schlagen, wenn die Blutzellen wirklich erste Anzeichen von Krebs oder Herzproblemen aufweisen. Im Raum steht auch, wie sichergestellt werden soll, dass die Daten der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen.

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Derzeit ist Google auf der Suche nach Investoren für das Projekt. Für das amerikanische Unternehmen ist es nicht das erste Projekt im Gesundheitssektor. Anfang des Jahres machte die Entwicklung von Diabetiker-Kontaktlinsen, die automatisch den Glukosewert des Patienten messen können, Schlagzeilen. Außerdem besitzt das Unternehmen Anteile an mehreren Biotech-Startups wie Calico oder 23andme.

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