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Readly – das Spotify für Magazin-Inhalte geht in Deutschland an den Start

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Digitale Kioske sind plötzlich in aller Munde. Axel Springer und die New York Times beteiligen sich an dem niederländischen Pay-per-Read Startup Blendle und in Deutschland startet Readly - ein Angebot das u.a. die Zeitschriften von Bauer, Funke und Das Vice-Magazin für eine monatliche Gebühr als Flatrate verfügbar macht.

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Die App und Website unter de.readly.com starten heute in Deutschland. Für 9,90 Euro pro Monat bietet der Service Zugriff auf die Magazin-Inhalte von Bauer Media der Funke Mediengruppe, des IT-Verlags IDG (u.a. PC Welt) und das Vice-Magazin. Rund 70 deutschsprachige Magazin-Titel seien zum Start verfügbar, versprechen die Macher. Die Zahl der Titel soll ständig steigen. Hinzu kommen rund 680 internationale Zeitschriften, auf die auch die deutschen Abonnenten zugreifen können.

Insgesamt biete Readly derzeit über 8.500 digitale Zeitschriften-Ausgaben von 150 Verlagen. Das Modell orientiert sich an dem erfolgreichen Musik-Streaming-Dienst Spotify, der für eine monatliche Gebühr ebenfalls eine Flatrate anbietet. Verlage stellen nur das Druck-PDF zur Verfügung, die technische Umsetzung übernimmt Readly. Die Höhe der Erlöse eines Verlages mit der App hängt davon ab, wie viel und wie häufig ein Titel gelesen wird. Verleger, die bei Readly mitmachen, bekommen zudem Analysen und Statistiken über das Leseverhalten und die Nutzung ihrer Magazine.

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Stefan Ohlsson, Chief Content Officer von Readly sagt zum Deutschlandstart: „Nach Schweden, Großbritannien und den USA ist der deutsche Markt der vierte, auf dem wir unseren Dienst zum unbegrenzten Lesen von digitalen Magazinen anbieten. Die deutsche Zeitschriftenbranche hat eine lange und beeindruckende Tradition, und wir sind stolz darauf, nun auch deutsche Titel in unserem Dienst zu führen. Wir sind sicher, dass unsere innovative Anwendung auch bei den hiesigen Nutzern beliebt sein wird. Wir rechnen damit,  noch viele weitere deutschsprachige Titel aufzunehmen und die Leseauswahl von Readly weiter zu vergrößern.“

Axel Springer und die New York Times haben sich an dem niederländischen Startup Blendle beteiligt. Dort können Nutzer einzelne Artikel zum Preis von etwa 20 Cent kaufen. Es handelt sich also um eine Art Pay-per-Read Model und keine Flatrate. Die Einnahmen gehen zu 70 Prozent an die Verlage. Blendle ist bislang allerdings nur in den Niederlanden aktiv.

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