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Die Spiegel Online-Story – als multimedialer Report in eigener Sache

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Spiegel Online, anno 1996 (Screenshot: Wayback Machine)

Spiegel Online wird in dieser Woche 20 Jahre alt. Die Redaktion der ältesten Online-Ausgabe eines Nachrichtenmediums weltweit hat eine Multimedia-Dokumentation in eigener Sache produziert. Prädikat: absolut sehenswert. Ein wiederkehrendes Motiv der Anfangsjahre ist die Geringschätzung der Online-Redakteure in- und außerhalb des Hauses.

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Eine „Spaßerfindung“ sei Spiegel Online gewesen, erinnert sich der damalige Spiegel Online-Geschäftsführer Fried von Bismarck in der MultimediaDokumentation von Jule Lutteroth, Frank Patalong und Hanz Sayami. Die Print-Redaktion, die habe über die Website vermutlich gelacht, sagt Bismarck in einem Videofilm. Netz-Themen kamen damals so gut wie nicht ins Heft – man berichte ja auch nicht über das „Staubsaugerwesen“, wird ein Kollege zitiert.

Auch Markus Deggerich, damals der erste Hauptstadt-Korrespondent eines Onlinemdediums, spricht über die Anfänge. Er wurde vor allem von Politikern zunächst nicht ernst genommen. Man spreche lieber mit dem „richtigen Spiegel“. Die Ignoranz gegenüber den vermeintlichen Staubsaugervertretern des Journalismus sollte sich aber bald in Respekt verwandeln.

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Die Multimedia-Dokumentation „Wie der Spiegel ins Netz kam, und was aus ihm wurde“ ist eine Fundgrube interessanter Erinnerungen und Belegstücke. Der internen Entwicklung gegenübergestellt hat die Redaktion eine Spalte „Was in der Welt geschah“. Es ist ja schließlich alles schon ziemlich lange her.

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