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39 Millionen verkaufte iPhones: Apple mit starkem September-Quartal

Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe „6s“ kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell
Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe "6s" kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell

Das iPhone bleibt Apples Lebensversicherung: 39,3 Millionen Einheiten konnte der Kultkonzern aus Cupertino zwischen Juli und September absetzen – und damit die Analystenschätzungen leicht schlagen. Auch die Mac-Absätze entwickelten sich deutlich besser als erwartet. Der Schwachposten der Bilanz war erwartungsgemäß die iPad-Sparte. Obwohl der Ausblick auf das laufende Quartal besser ausfällt als erwartet, reagiert die Wall Street weitgehend unbeeindruckt.

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Starkes Zahlenwerk vom wertvollsten Konzern der Welt nach Handelsschluss: Apple verdiente im September-Quartal bei Umsätzen von 42 Milliarden Dollar stolze 8,5 Milliarden Dollar oder 1,42 Dollar je Aktie.

Nach allen Lesarten wurden die Schätzungen der Wall Street damit übertroffen: Analysten hatten bei Umsätzen von 39,85 Milliarden Dollar mit einem Nettogewinn von knapp 8 Milliarden Dollar oder 1,31 Dollar je Aktie gerechnet. Apple konnte seine Gewinne damit um respektable 20 Prozent steigern, die Umsätze legten um 12 Prozent zu. Nie verdiente Apple in einem September-Quartal mehr als im angelaufenen Dreimonatszeitraum.

iPhone mit 16 Prozent Zuwachs, Mac-Sparte aber mit 21 Prozent Plus

Zum Ergebnistreiber avancierte erneut das iPhone, das sich mit 39,3 Millionen abgesetzten Einheiten besser verkaufte als erwartet – Analysten hatten im Vorfeld mit 37,8 Millionen verkauften Apple-Smartphones gerechnet. Tim Cook konnte damit für seinen Smartphone-Bestseller einen Absatzzuwachs von 16 Prozent ausweisen. Im Vorjahr hatte Apple noch 33,8 Millionen iPhones verkauft.

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Eine noch größere positive Überraschung gelang dem Techpionier unterdessen mit seiner ältesten Konzernsparte: Die Mac-Unit feiert mit einem Absatzplus von 21 Prozent auf 5,52 Millionen Einheiten weiter eine erstaunliche Renaissance. Erwarteter Wermutstropfen der Bilanz: Die iPad-Sparte, die noch weiter einbrach als erwartet.

Erstmals seit 2011 setzte Apple mit dem Mac wieder mehr um als mit dem iPad

Nach 14,1 Millionen verkauften Einheiten im Vorjahreszeitraum konnte Apple in diesem September-Quartal nur noch 12,3 Millionen Tablets verkaufen. Das bittere Minus von 13 Prozent dürfte zu einem bemerkenswerten Paradigmenwechsel führen: Erstmals seit 2011 setzte Apple mit der Mac-Sparte wieder mehr um als mit der iPad-Unit! Der Absatzrückgang war erwartet worden – allerdings nicht in diesen Dimensionen.

Viel interessanter für Investoren jedoch: Der Ausblick auf das so wichtige Weihnachtsquartal fiel mit einer Umsatzschätzung von 63,5 bis 66,5 Milliarden Dollar über den Analystenerwartungen aus, die bei 63,5 Milliarden Dollar gelegen hatten. Das rundum starke Zahlenwerk wurde von Anlegern dennoch relativ verhalten aufgenommen: Die Aktie legte nachbörslich nur rund 1,5 Prozent auf 101 Dollar zu, nachdem die Anteilsscheine im Handelsverlauf bereits 2 Prozent an Wert gewonnen hatten. Das Allzeithoch liegt bei exakt 103,74 Dollar, aufgestellt Anfang September.

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Alle Kommentare

  1. Also ich muss gestehen, dass ich nicht mit solch hohen Absatzzahlen gerechnet hätte. Immerhin sind das iPhone 6 und 6+ nicht nur erheblich teurer als die Generationen zuvor, sondern man hat seitens Apple auch das Ideal des relativ kleinen Displays verlassen, das immer für seine optimale Bedienbarkeit gepriesen wurde. Es scheint, dass die Kunden viel Wert auf ein größeres Display legen und dass dieser Wandel sehr gut ankommt, wie man an den Verkaufszahlen sehen kann. Trotzdem bin ich mit meinem iPhone 5 noch sehr zufrieden und werde es auch noch lange behalten. Ich mag nämlich vor allem die handlichere Displaygröße.

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