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Keynote: Apple stellt neue iPads, neue Macs und Mac OS X 10.10 vor

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Fünf Wochen nach der Enthüllung des iPhone 6 und Ankündigung der Apple Watch lud der wertvollste Konzern der Welt erneut zur Keynote nach Cupertino. Es kam wie erwartet: Tim Cook, Phil Schiller und Craig Federighi stellten heute neue iPads, Macs und das neue stationäre Betriebssystem Mac OS X Yosemite vor. Der Bezahldienst Apple Pay steht zudem in den USA unmittelbar vor dem Start…

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Der eigene Leak hatte nicht getrogen. Auf seiner zweiten Keynote in nur fünf Wochen stellte Apple heute Abend im Yerba Center auf dem firmeneigenen Campus zwei neue Tablets vor – das iPad Air 2 und das iPad mini 3. Beide Modelle unterscheiden sich von den aktuellen iPads nur unter der Oberfläche: Die Apple-Tablets wurden um einen A8X-Chip und einen Fingertouchsensor mit Touch ID aufgewertet; das iPad 2 Air wurde zudem mit einer besseren, 8 Megapixel starken Kamera ausgestattet.

Dabei machte das iPad Air seinem Namen alle Ehre und wurde noch mal 18 Prozent dünner: Ganze 6,1 Millimeter „dick“ist es jetzt noch – zwei iPad Air 2 sind schon dünner als der iPad-Prototyp aus dem Jahre 2010. Ebenfalls aufgefrischt wurde die 7,9 Zoll-Variante: Das iPad mini, das schon im Vorjahr mit Retina Display ausgestattet wurde, wird nun ebenfalls mit Touch ID ausgeliefert – und ist, wer es mag, nun auch u.a. goldfarbig verfügbar. In den Handel kommen die neuen iPads bereits am kommenden Freitag ab 489 Euro (iPad Air 2) bzw. 389 Euro (iPad mini), vorbestellt werden kann ab morgen.

Der iMac bekommt endlich ein Retina Display – allerdings nur in der 27-Zoll-Version

Doch das war’s noch nicht. Wie erwartet, erneuerte Apple auch seine Macintosh-Sparte, die sich zuletzt mit Zuwächsen gegen den Markttrend so robust geschlagen hatte. Nachdem im Vorjahr das MacBook Pro bereits mit einem hochauflösenden Retina Display ausgestattet wurde, das bereits seit Jahren beim iPhone und iPad verwendet wird, hat Apple heute nun auch beim 27-Zoll iMac nachgezogen und seinen Computer-Bestseller mit Retina 5K ausgestattet, das weltweit die höchste Auflösung nach Apple-Angaben „mit atemberaubenden 14,7 Millionen Pixeln“ bieten soll.

Das Upgrade hat seinen Preis: Der 27-Zoll iMac beginnt ab 2599 Euro. Ebenfalls aktualisiert wurde der Mac mini, der mit einem Intel Core Prozessor der 4. Generation zu einem günstigeren Preis von nun schon 519 Euro angeboten wird.

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Mac OS X 10.10 kommt heute, iOS 8.1 und Apple Play Montag

Keine Überraschung war indes der Rollout des neuen stationären Betriebssystems: Mac OS X 10.10, das bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni vorgestellt wurde, steht ab heute zum Download bereit – kostenlos. Auch das nächste größere  Update des mobilen Betriebssystems stellte Apple bereits in Aussicht: iOS 8.1 soll schon am Montag erhältlich sein.

Interessante Nebenankündigung einer ansonsten über weite Strecken wenig ereignisreichen Keynote: Apples Bezahldienst Apple Pay geht in den USA ebenfalls ab Montag in einer Kooperation mit mehr als 500 Banken offiziell an den Start. Der auffällig gut gelaunte Apple-Chef Tim Cook erwähnte zudem, dass die neuen iPhones mit Abstand den besten Verkaufsstart in der Geschichte des Smartphones hingelegt hätten – genaue Zahlen wollte Cook aber vor Bekanntgabe der Quartalsbilanz am Montag nicht nennen.

Anleger reagierten, wie sie so oft auf Apple-Keynotes reagieren: achselzuckend. Die News ist raus, das Pulver fürs Erste verschossen, die Aktie fällt. Gegen den angeschlagenen Markttrend fielen die Anteilsscheine des wertvollsten Konzerns der Welt um weitere 1,3 Prozent auf 96 Dollar zurück – den tiefsten  Schlusskurs seit Anfang August.

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