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Haushaltsdefizit: Bayerischer Rundfunk machte 2013 fast 20 Mio. Euro Miese

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Der Bayerische Rundfunk hat seine Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Rundfunkrat der Anstalt genehmigte den Jahresabschluss mit einem Fehlbetrag von 19,6 Millionen Euro. Immerhin: Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis um knapp 16 Millionen Euro. Klar ist: Es wird weiter gespart.

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Der öffentlich-rechtliche Sender muss sich angesichts der sinkenden Rundfunkbeiträge weiter gesundschrumpfen. Welche Maßnahmen die Bayern ergreifen werden, ist noch nicht bekannt.

Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der Fehlbetrag. Während 2012 ein Minus von 35,4 Millionen Euro ausgewiesen werden musste, wies der BR für 2013 „nur“ noch 19,6 Millionen Euro Miese aus. In der Kapitalflussrechnung (Cashflow-Rechnung) sind Investitionen und Rücklagen für Altersversorgungen berücksichtigt. Nach dieser Kennzahl werden die öffentlich-rechtlichen Anstalten von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) bewertet. In der Gewinn- und Verlustrechnung (ohne Investition und Rücklagen) weist der BR einen Fehlbetrag von 30,3 Millionen Euro aus.

Eingenommen hat der Sender 1,047 Milliarden Euro und liegt damit gering über Vorjahresniveau (0,7 Prozent). Wie auch bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern verschlechtert sich das Jahresergebnis durch die von der KEF empfohlenen Rücklagenbildungen, falls zukünftig Gerichtsurteile den neuen, geräteungebundenen Rundfunkbeitrag kippen. An Beiträgen hat der BR vergangenes Jahr 888,8 Millionen Euro eingenommen.

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Die Aufwendungen kletterten um 0,6 Prozent auf 1,067 Milliarden Euro 2013. Verringert hat sich 2013 der Programmaufwand. Dies erklärt der Sender mit dem Fehlen von großen Sportveranstaltungen. Die Einsparungen seien allerdings durch mehrstufige Tariferhöhungen vollständig aufgebraucht worden.

 

 

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