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Umfrage: Nur 6% der Kommunikations-Chefs haben Angst vor Journalisten

Umfrage von news aktuell: „Die größten Ängste von Kommunikationschefs“
Umfrage von news aktuell: "Die größten Ängste von Kommunikationschefs"

Eine Zahl, die so manchen Journalisten in eine kleine Existenzkrise stürzen könnte. Nur 6% der Kommunikationschefs haben einer Umfrage von news aktuell zufolge Angst vor "bohrenden Journalisten". "Shitstorms" bereiten hingegen 24% der PR-Manager Sorgen. Die Journalisten liegen damit fast am Ende der Liste der abgefragten Ängste.

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„Was sind die drei größten Ängste von Kommunikations-Chefs?“ hat news aktuell 536 Mitarbeiter in Pressestellen gefragt. Auf Platz 1 der Ängste liegen „Inhaltliche Fehler“. 41% der Kommunikations-Chefs fürchten sich den Befragten zu Folge vor dieser Peinlichkeit. Direkt dahinter folgt mit 38% das Versagen in Krisenkommunikation. Auf Platz 3: „Von Vorstand/Geschäftsführung übergangen zu werden“ mit 28%.

Nicht gerade klein ist auch die Furcht vor Shitstorms. Immerhin 24% zählen die Social-Media-Wellen zu ihren drei größten Ängsten. Ganze 6% fürchten sich hingegen vor „bohrenden Journalisten“. Zwar gibt es keine Zahlen aus früheren Umfragen, doch dürfte der Anteil in der Vergangenheit spürbar größer gewesen sein. Ob es am Zeitdruck liegt, der bohrende Fragen an Pressesprecher verhindert – oder die Arbeit der PR-Männer, die mit Abblocken und Ausweichen dazu führt, dass Journalisten sie gar nicht erst fragen – das bleibt ungeklärt.

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Kommunikationschefs fürchten bei ihrer Arbeit vor allem inhaltliche Fehler

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Alle Kommentare

  1. Warum sollten PR-Chefs auch Angst haben? Viele PR Mitteilungen werden doch überhaupt nicht hinterfragt. Jahrelang können Unternehmen fast beliebig viel ankündigen und jede Wendung wird von der Fachpresse oftmals brav verkündet. Jubelmeldungen ohne Ende wie in der Parteipresse des Ostens. Hypes wo keine sind und und und. Zum Ausgleich wird skandalisiert ohne Ende. Kein Wunder, das Medien nicht nur bei Nutzern Ansehen verlieren.

  2. Der Schluss, dass „bohrende Fragen“ gar nicht erst gestellt würden, ist natürlich Quatsch. Wenn Pressesprecher keine Angst vor ihnen haben, heißt dass lediglich, dass sie zu ihrem Job gehören. „Inhaltliche Fehler“ und „Versagen bei Krisenkommunikation“ dagegen gehört nicht unbedingt zur Stellenbeschreibung – es würde im Gegenteil beweisen, dass man seinen Job nicht beherrscht

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