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Black Dinner: So kreativ protestieren Gruner + Jahr Mitarbeiter gegen die Sparpläne

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Als Protestaktion gegen das aktuelle Spar-Programm bei Gruner + Jahr luden diesen Mittag die Redaktionsbeiräte von stern, Brigitte, Geo und Art zum "Black Dinner" in die Gruner-Kantine. Um schwarze Trauerkleidung wurde gebeten. Die Tische waren mit Sprüchen wie "Haus der Hinterhalte" oder "Haus ohne Content" verziert. Zahlreiche Mitarbeiter folgten der Aufforderung.

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So twitterte Lorenz-Wolf Doettinchem, Managing Editor beim stern und Mitglied des Gruner + Jahr Aufsichtsrats sogar schon von den Vorbeitungen zum Black Dinner (das ja eigentlich ein Black Lunch war):

Zum Essen in schwarz fanden sich dann zahlreiche Mitarbeiter ein:

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#dinnerinblack #grunerundspar

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Eingeladen zum mittäglichen Black Dinner hatten die Redaktionsbeiräte der G+J-Zeitschriften stern, Brigitte, Geo und Art.

In der Einladung hieß es:

Der Vorstand will im Laufe der nächsten drei Jahre bis zu 400 Menschen vor die Tür setzen. Jeder sechste Mitarbeiter wäre betroffen. Das ist ein bislang beispielloser Kahlschlag, der den Qualitätsjournalimsus bedroht, für den Gruner + Jahr steht, und der das Klima im Verlag vergiftet. Ende Oktober werden 26 Mitarbeiter des stern die Kündigung erhalten. Das ist, so befürchten wir, nur der Anfang. Der Vorstand hat mit diesem Kulturbruch viel Vertrauen zerstört. Zudem erkennen wir im „Effizienzprogramm“ keine Strategie für die Zukunft: Sparen ist eine billige Managementmethode.

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Alle Kommentare

  1. Fakten hat es nicht mit den Fakten: die Beiräte an der ersten Tafel waren etwa 30 Personen – doch Schwarz trugen sichtlich mehr. IMO mehr als Drei Viertel der Essenden – richtig nicht alle in festlicher Dinnerkleidung

  2. Wenn ‚Fakten‘ die Fakten geprüft hätte, hätte er gesehen, dass zwar nicht alle, aber die meisten, und zwar aus allen Abteilungen, schwarz trugen. Gute Aktion! Ich hoffe, dass es Stern, Brigitte, Geo und Art auch in Zukunft in dieser Qualität geben wird. Das sind gute Hefte.

  3. um bei den Fakten zu bleiben und das Ganze realistisch einzuordnen: es haben sich ca. 30 Kolleg/innen an der Aktion beteiligt. Von insgesamt ca 1000, die in der Kantine gegessen haben. Manchmal ist die Mediencoverage eben besser, als die Realität.

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