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Spiegel punktet mit Auschwitz-Titel, Focus mit Thema „Fahr Rad“

Erfolgreich im Einzelverkauf: Die Ausgaben 35/2014 von Focus und Spiegel
Erfolgreich im Einzelverkauf: Die Ausgaben 35/2014 von Focus und Spiegel

Gute Nachrichten für Spiegel und Focus, schlechte für den stern - das bietet die neueste MEEDIA-Cover-Check-Woche. So lagen Spiegel und stern mit Titeln zur "Akte Auschwitz" und dem "Kult-Objekt" Fahrrad deutlich über Soll, der stern scheiterte mit "Kriegs-Ministerin" von der Leyen an den eigenen Auflagen-Normalwerten.

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285.230 Exemplare wurden vom Spiegel 35/2014 im Einzelverkauf, also in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. abgesetzt. Nur zwei Ausgaben liefen im bisherigen Jahr 2014 laut IVW besser: Heft 1/2014 („1914 – Die unheimliche Aktualität des ersten Weltkriegs“) mit 287.545 und Heft 19/2014 („Die Wohlstandslüge“) mit dem bisherigen Jahres-Rekord von 292.209 Einzelverkäufen. Ein Kaufargument der Nummer 35 mit der Titelstory „Die Akte Auschwitz – Schuld ohne Sühne: Warum die letzten SS-Männer davonkommen“ war für viele sicher auch die DVD-Beilage „Das kurze Leben der Anne Frank“. Zwar verkaufen sich die Spiegel-Hefte mit DVD nicht mehr so viel besser als ein normales Heft wie noch vor ein paar Jahren, mehr Publikum ziehen sie im Normalfall aber weiterhin an. Auch die Normalwerte der vergangenen 12 Monate (253.600), bzw. drei Monate (253.500) übertraf Heft 35 deutlich. Der Gesamtverkauf der Ausgabe, also inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln, etc. lag bei 910.374 Exemplaren, darunter 49.985 ePaper.

Der Focus kann ebenfalls zufrieden mit seinen neuesten IVW-Zahlen sein. Die Titelgeschichte „Fahr Rad!“ verleitete 97.645 zum Griff ins Kiosk-Regal, die Durchschnittswerte der vergangenen 12 bzw. drei Monate liegen hier bei 80.5000 bzw. 82.700. Zudem erreichte die Ausgabe die bisherige Jahres-Top-5 des Focus, nur vier der vorigen 34 Hefte liefen im Einzelverkauf besser. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 528.522, inklusive 18.793 ePaper.

Nicht an seine Normalwerte – und schon gar nicht an die Zahlen der kleinen Positiv-Serie der vergangenen Wochen – kam der stern heran. Ausgerechnet das erste Heft, mit dem der ehemalige stern-Chefredakteur Dominik Wichmann nichts mehr zu tun hatte, rutschte mit 215.672 Einzelverkäufen unter das Soll (12-Monats-Durchschnitt: 217.000, 3-Monats-Durchschnitt: 225.800). Titelstory war Ursula von der Leyen als „Die Kriegs-Ministerin“. Offenbar war sie nicht interessant genug für die potenziellen stern-Käufer. Insgesamt erreichte das Heft eine verkaufte Auflage von 753.310.

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