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Kölner „Tatort“ knackt 10-Mio.-Marke, RTL stark mit den „Avengers“

Die Kölner „Tatort“-Ermittler Max Ballauf und Freddy Schenk
Die Kölner "Tatort"-Ermittler Max Ballauf und Freddy Schenk

Die Erfolgsserie des Kölner "Tatort"-Teams geht weiter. Zum dritten Mal in Folge sprangen Ballauf und Schenk über die 10-Mio.-Marke - diesmal auf fabelhafte 10,60 Mio. und 30,7%. Sehr erfolgreich war dennoch parallel dazu auch RTL: Für "The Avengers" entschieden sich 4,08 Mio., darunter 2,98 Mio. 14- bis 49-Jährige (23,9%).

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Kölner „Tatort“ erneut über 10 Mio. – Tagessieg in allen wichtigen Zuschauergruppen

Zum dritten Mal in Folge übersprangen die Ermittler Ballauf und Schenk also die 10-Mio.-Marke. Nach 11,36 Mio. im März und 10,09 Mio. im Mai sahen diesmal 10,60 Mio. den neuesten Fall „Wahre Liebe“. Der Marktanteil lag damit bei grandiosen 30,7%. Auch in den jüngeren Zuschauergruppen liegt der „Tatort“ im Tagesranking vorn: Bei den 14- bis 59-Jährigen mit 5,81 Mio. und 28,3%, bei den 14- bis 49-Jährigen mit mit 3,16 Mio. und 23,1%. Nach 17 Jahren im Einsatz gehören Ballauf und Schenk mit ihren stabil grandiosen Zuschauerzahlen wieder zu der Quote-Elite unter den „Tatort“-Teams.

2. RTL trotzt dem „Tatort“ mit den „Avengers“, verfehlt den 14-49-Sieg nur knapp

Dass auch gegen einen so starken „Tatort“ tolle Zuschauerzahlen möglich sind, bewies RTL am Sonntagabend. Bei den 14- bis 49-Jährigen verfehlte die Free-TV-Premiere von „Marvel’s The Avengers“ den Tagessieg nur knapp, mit 2,98 Mio. jungen Zuschauern erreichte der Film grandiose 23,9%. Auch „Spiegel TV“ profitierte im Anschluss davon, erzielte in der jungen Zielgruppe 16,6%. Auch bei den 14- bis 59-Jährigen belegen die „Avengers“ mit 3,70 Mio. und 20,0% Platz 2, im Gesamtpublikum mit 4,08 Mio. und 13,2% Rang 6.

3. Trotz chaotischer Sendung: erfolgreiches Comeback für „Günther Jauch“

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Der Erkenntnisgewinn lag angesichts einer chaotischen Gesprächsführung zwar nahe null, doch zugesehen haben trotzdem viele Millionen: 4,82 Mio. sahen die erste „Günther Jauch“-Show nach Ende der Sommerpause zum Thema „Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“ – ein toller Marktanteil von 17,4%. Jauch komplettiert damit die ARD-Dominanz in den Sonntags-Charts: Auf den ersten drei Plätzen finden sich „Tatort“, „Tagesschau“ und „Günther Jauch“. Stärkster Konkurrent war das ZDF mit dem „heute-journal“ (4,39 Mio.) und dem Film „Der Werg nach San José“, der im Gesamtpublikum mit 4,09 Mio. und 11,9% hauchdünn vor den „Avengers“ ins Ziel kam.

4. ProSieben gut mit „Blind Side“, RTL II und kabel eins gehen unter

Abseits von ARD und RTL fehlten im jungen Publikum die ganz großen Quoten. ProSieben erreichte mit „Blind Side“ aber zumindest gute Zahlen: 1,68 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen um 20.15 Uhr 13,5%. Sat.1 erreichte parallel dazu mit „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ 10,8% und 8,3%, litt also offenbar unter den starken Filmen. Bei Vox kam die „Promi Shopping Queen“ auf 850.000 junge Zuschauer und 7,3%. Zu den großen Verlierern des Abends gehören RTL II und kabel eins: RTL II kam mit „Die Wolke“ nicht über 520.000 14- bis 49-Jährige und 4,0% hinaus, kabel eins blieb mit „Mein Revier“ bei 450.000 und miserablen 3,4% hängen.

5. Viertelmillion sieht „Hobbit“-Premiere bei Sky, fast 1 Mio. das „Chiemgauer Volkstheater“ im BR

Das stärkste Prime-Time-Programm der kleineren Sender lief am Sonntag im Bayerischen Fernsehen. 940.000 sahen dort das „Chiemgauer Volkstheater“, das zwar schon um 19.45 Uhr begann, aber bis 21.15 Uhr ging. Der Marktanteil lag damit bei 2,8%, normal waren für den BR in den vergangenen 12 Monaten 1,6%. Im Pay-TV überzeugte vor allem das Bundesliga-Spiel zwischen dem HSV und Eintracht Frankfurt mit 670.000 Fans und 3,6%, um 20.15 Uhr erreichte die Premiere von „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ mit 250.000 und 0,8% aber auch noch ordentliche Zahlen.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Die Gesprächsführung von Günther Jauch war unter aller Kritik. Er hätte viel häufiger gegen den aufdringlichen Imam einschreiten müssen. Das wäre Anne Will oder Frank Plasberg nie passiert.

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