Anzeige

Facebook-Alternative: erster Hacker-Angriff auf Ello

Ello.jpg

Vor wenigen Wochen wurde Ello ins Leben gerufen: Das soziale Netzwerk verspricht Datenschutz, keine Werbung, kein Pornoverbot und keine Algorithmen – und will sich damit deutlich vom Marktführer Facebook distanzieren. Der Hype ist groß. Prompt wurde Ello erstmals von Hackern angegriffen und lahmgelegt: ein Zeichen für die Relevanz des Netzwerks.

Anzeige
Anzeige

„Du bist kein Produkt“ steht auf der Webseite des neuen sozialen Netzwerks Ello. Und weiter: „Ein soziales Netzwerk ist kein Werkzeug zum Betrügen, Zwang oder zur Manipulation – sondern ein Platz, um sich zu verknüpfen und das Leben zu feiern.“ Ello will anders sein, ein Gegenentwurf zu Facebook. Das Design ist schlicht und übersichtlich, es gibt keinen Klarnamen-Zwang und beitreten kann bislang nur, wer eingeladen wurde. Außerdem soll es weder Werbung noch Algorithmen geben, die Macher versprechen in ihrem Manifests absoluten Datenschutz.

Bildschirmfoto 2014-09-29 um 14.37.19

Bildschirmfoto 2014-09-29 um 15.02.07

Anzeige

Und tatsächlich sieht es so aus, als könnte sich Ello zu einem Konkurrenten für Facebook entwickeln. Der Anfangs-Hype ist groß, rund 30.000 Registrierungs-Anfragen würden pro Stunde eingehen, sagt Mitgründer Paul Bundnitz gegenüber US-Medien. Und auch der Fokus der internationalen Presse liegt zurzeit auf Ello, schnell bekam das Netzwerk den Titel Anti-Facebook„Mit dem plötzlichen Durchbruch in der englischsprachigen Webszene beginnt Ellos offizielle Ära als Rivale für existierende soziale Netzwerke“, schreibt Martin Weiger auf Netzwertig.com. Doch das neue Netzwerk kommt nicht überall gut an, so kritisiert der Online-Aktivist Aral Balkan, dass zum einen das Geschäftsmodell unklar sei und Ello rund 430.000 Dollar von Risikokapitalgebern angenommen habe.

Noch ist Ello in der Beta-Phase und wurde prompt von Hackern angriffen. In der Nacht auf Montag wurde das Netzwerk nach Angaben der DPA für mehrere Stunden mit der sogenannten DDOS-Attacke of Distributed Denial of Service) lahmgelegt. Dabei werden die Server mit sinnlosen Anfragen überhäuft, bis sie nicht mehr funktionieren. Dass Hacker ihre Energie darauf verwenden, dass Netzwerk zu attackieren, zeigt die Relevanz und Reichweite von Ello – und könnte beinah als Ritterschlag der Tech-Branche interpretiert werden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. …Von wem aus dieser Hacerangriff wohl in Auftrag gegeben wurde ?? Ein Schelm wer da was böses denkt …..

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*