Deutsche Welle-Chef Limbourg will „Putins Propaganda endlich Paroli bieten“

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Fernsehen Solch forsche Töne hat man lange nicht mehr von einem öffentlich-rechtlichen Intendanten gehört. Im Interview mit der Zeit beschwert sich der Deutsche Welle-Chef, Peter Limbourg, dass es publizistisch an der Zeit sei "Putins Propaganda endlich Paroli zu bieten". Deshalb will er den Auslandsender auch zu einem globalen Informationssender mit einem englischen TV-Kanal als "Flaggschiff" umbauen.

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Vor allen über den englischsprachigen Nachrichtenkanal Russia Today scheint sich Limbourg zu ärgern: „Wir haben es dabei mit einem massiven, über Jahre geplanten Versuch Putins zu tun, die Weltöffentlichkeit für sich zu gewinnen. Wir müssen dazu eine Alternative schaffen. Und um dagegen zu halten, brauchen wir zusätzliche Mittel.“

Mit diesem Vorstoß lenkt Limbourg allerdings auch etwas von der Diskussion um die umstrittene Kooperation der Deutschen Welle mit dem chinesischen Staats-TV CCTV ab.

Mit seinen Andeutungen ein Russia Today-Gegengewicht aufbauen zu wollen, hat der ehemalige N24-Chefredakteur den Ball geschickt ins Feld der Politik gespielt. Mit dem Argument eines Gegengewichts zur vermeintlichen russischen Nachrichten-Propaganda, könnte es ihm tatsächlich gelingen zusätzliche Mittel loszueisen. Für den Sender schließt Limbourg weitere Stellenstreichungen im Jahr 2015 oder 2016 nicht aus. Spätestens im Jahr 2017 droht offenbar eine Finanzierungslücke von 23,9 Millionen Euro.

Um zusätzliche Mittel geht es auch in der Diskussion um das vom Aus bedrohte arabische Online-Portal Qantar. Gegenüber der Zeit sagte der Intendant, dass er derzeit „mit dem Auswärtigen Amt und anderen Mittelgebern“ im Gespräch sei, um die Finanzierung des Nachrichtenportals zu sichern. „Insofern gehe ich nicht davon aus, dass wir Qantara zum Jahresende einstellen.“

Grundsätzlich sagte Limbourg: „Ich möchte, dass die Deutsche Welle erfolgreich für unsere Werte eintreten kann, und das kann sie nur, wenn sie möglichst weit verbreitet ist.“ Er hoffe, darin von Deutschland unterstützt zu werden. „Unsere Werte in der Welt zu verbreiten ist eine nationale Aufgabe“. Deshalb müsse sich die Deutsche Welle auch dem internationalen Wettbewerb stellen. „Oder wollen wir Russia Today, Al-Dschasira und CCTV News die Deutungshoheit über die internationale Politik überlassen?“

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Alle Kommentare

  1. Ein Gegengewicht ist sicherlich nicht notwendig, da die gesamte Presse täglich gebetsmühlenartig das Mantra „Wir sind die Guten, die Russen sind böse“ runterleiert. Schade, denn bisher habe ich die Beiträge von DW als einigermaßen sachlich und objektiv empfunden. Damit wird sich meine Liste der nicht ernstnehmbaren Nachrichtenportalen, dessen Link ich aus meinen bookmarks löschen kann, weiter vergrößern.

  2. „Paroli bieten“….. bedeutet das, das wir jetzt NOCH einseitiger informiert werden? Könnte schwierig werden, das kann ja kaum noch getoppt werden. Und große Teile der Bevölkerung sind ja ohnehin schon sauer über die Propaganda in deutschen Medien.

    1. https://www.youtube.com/watch?v=OlTtMPt8Jvg
      Da lob ich mir doch wenigstens „Die Anstalt“ vom 23.9. im ZDF. Der gute Herr Intendant macht sich keine Vorstellung, wie viel Zeit sich ehrliche Bürger nehmen müssen, um seriös informiert zu werden auf dem Internet. Die Deutsche Welle wird sicher nicht dazu gehören, wenn der Herr Intendant noch mehr Geld aus den US-EU-D-Steuerzahlertöpfen erhält. Bei RT weiss ich wenigstens, dass nicht die Konzernlobby aus Washington-Israel ihre Profitinteressen durch die gewohnten NATO-Lügen verbreitet, und dass die Journalisten intelligent sind. Das wird die DW sicher nicht garantieren können, wenn öffentliche Gelder fliessen.

  3. Noch mehr Propaganda von dt. Welle??? Beinahe unmöglich!
    Von Weisband- Lügen u. Ukraine Nebelkerzen, GAZA Maulkorb, sowie Menschen- u. Völkerrechts- Blindheit, das Einzige was bei Dt. Welle passt sind die nicht gerade zur journalistischen Objektivität beitragenden Millionen Subventionen des dt. Staates. Schon jetzt ist dt. Welle toter Mainstream und wird ohne BWL Prüfer mit diesem zum Untergang bestimmten ‚Flaggschiff‘ Projekt vollkommen dem Ende entgegen segeln. !Gott sei Dank! ,…. denn die Anklagen wegen Völker- u. Kriegshetze werden bereits ausgearbeitet

  4. Solange die böse böse „Putinpropaganda“ mehr gefühlten und tatsächlichen Wahrheitsgehalt hat und dies ohne den ständig belehrenden Unterton und die aggressive geistige Generalmobilmachung für einen neuen Krieg gegen Russland, solange werden Russia Today erfolgreich sein.

    Wenn Sie allerdings meinen, dass „unsere Werte“ Doppelmoral, Lügen, unbewiesene Behauptungen, Vermutungen, Unterstellungen und Dämonisierung sind, dann gebe ich Ihnen recht. Denn genau diese „Werte“ vertreten „unsere Qualitätsmedien“ wie Deutsche Welle und Co.

  5. Verehrter Herr Limburg,
    Ihr “Unsere Werte in der Welt zu verbreiten ist eine nationale Aufgabe”… ist ja wohl ein unhistorisches Geschwurbel par excellence.
    Das sind nicht „unsere“ Werte und schon gar nicht unsere „nationalen“ Werte; die lassen wir mal lieber schön draußen, geschätzter Herr Limburg; mit der „Verbreitung“ der nationalen Werte Deutschlands ist das in den letzten Jahrzehnten so gut nicht gelaufen. Und auch aktuell drückt deutsche Austeritätspolitik „Rest-Europa“ in den Konkurs; also Vorsicht mit dem „Export“ unserer nationalen Werte.

    Wir sind nicht bzw. nur zu einem maßvollen Teil die Autoren dieser von Ihnen beschworenen Werte, denn die Werte, mit denen Sie sich da umkränzen sind ja wohl Freiheit, Toleranz, Menschlichkeit, Rechtsstaatlichkeit etc. – und das sind die Werte der Aufklärung: Der europäischen (!) Aufklärung… mit einer mindestens dreihundertjährigen Geschichte.
    Übrigens doch ein tolles „Format“:
    AUFKLÄRUNG – DAS EUROPÄISCHE PROJEKT.
    DAS (!) wäre es doch Wert „verbreitet“ zu werden! Da fühlt sich EUROPA doch gleich ganz anders an.
    (Aber ob im Brainpool der DW für so ein Projekt genügend Substanz sein mag….?)

    Und, nein, die Deutungshoheiten wollen wir in der Tat nicht „Russia Today, Al-Dschasira und CCTV…“ überlassen; was aber kommt denn aufklärerisches, im Sinne von analytischer Betrachtung der Hintergründe und Berücksichtigung der tatsächlich umfassenden Einflussgrößen des aktuellen politischen Geschehens, der Akteure und ihrer jeweiligen Interessen?

    Aufklärung ist nicht parteiisch. Die DW ist es sehr wohl… , was die Ukraine-Berichterstattung angeht, ein „Piratensender“ der NATO-Denke. Soviel zur „Objektivität!“ (Man sehnt sich nach dem journalistischen Selbstverständnis der 70er Jahre – qualitativ hochwertige Schreibe – zurück: Recherche-Giganten der Berichterstattung…. Im dritten Jahrtausend bleiben uns fast nur noch die Copy&Paste Lohnschreiber des Mainstream.)

  6. Wenn die Deutsche Welle wirklich die weit gefächerte und eigenständig gebildete Meinung der deutschen Bevölkerung, die zu 70% bei Umfragen Interesse an außenpolitischen Fragen bekundet, aufzeigen und widerspiegeln würde, wäre das für ein Organ, das immerhin mit Steuergeldern subventioniert wird, soweit vertretbar. Das wird sie aber nicht tun – genauso wenig wie der inzwischen nur vermeintlich „Öffentlich-Rechtliche“ Rundfunk und die von transatlantischen Netzwerken infiltrierten Mainstream-Medien, die die envervierten Zuhörer/Zuschauerproteste gegen eine von jenseits des Atlantiks angeordnete Militarisierung der deutschen Außenpolitik, vor allem (zum dritten Mal in unserer Geschichte!) gegen Russland ernsthaft als Produkt russischer Propaganda verunglimpfen. Das – im Gegensatz zu den Vereinigte Staaten – in Deutschland die Sicht Russlands kaum vertreten ist, interessiert da gar nicht. Offensichtlich werden Bürger, die entsprechend des Grundgesetzes gegen die massenhafte Totalausspähung ihrer privaten Kommunikation und den Diebstahl des geistigen Eigentums durch die NSA geschützt werden wollen, aus der Sicht der deutschen Regierung ebenso Fremdkörper wie Bürger, die wollen, dass ihre Regierung alles unterlässt, was geneigt ist den Frieden der Völker zu stören (Art. 26 (1) GG) (anders als Herr Gauck, Frau Merkel, Herr Steinmeier und Frau von der Leyen), und wie solche Menschen, die nicht unsere öffentliche Infrastruktur, unsere Umwelt-, Sozial- und Arbeitsgesetze nach dem Konzernermächtigungsabkommens Ceta, TTIP und Tisa an US-Konzerne übertragen wollen.

    Gott sei Dank sind noch diese „Fremdkörper“ mehr als zwei Drittel der deutschen Bevölkerung. Und die werden unsere Verfassung mit Zähnen und Haaren verteidigen – auch gegen die eigene Regierung, entsprechend Art. 20 GG.

    Die Deutsche Welle wird sich wohl entscheiden müssen, ob sie verfassungsgemäß den Souverän, laut Verfassung die deutsche Bevölkerung vertreten will oder die Regierung. Denn spätestens seit dem Jahr 2014 wissen wir: Beides geht nicht.

  7. Er hoffe, darin von Deutschland unterstützt zu werden. “Unsere Werte in der Welt zu verbreiten ist eine nationale Aufgabe”.

    Oha, Geschichte wiederholt sich: Früher wurde es etwas abgewandelt formuliert: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“

    Davon abgesehen, woher nehmen wir uns das Recht Völkern in anderen Ländern unsere Werte aufzuzwingen?
    Welche Werte haben wir?
    Demokratie sicht hier so aus:
    – Welche EU-Völker haben über den Euro, den Vertrag von Lissabon, den ESM-Rettungsschirm, EU-Kommission, usw. abstimmen dürfen?
    – Banken werden auf Steuerzahlerkosten gerettet und machen danach genauso weiter wie vorher.
    – Oppositionelle Parteien, sofern es diese überhaupt gibt, werden ignoriert oder öffentlich verunglimpft.
    Aber Propaganda gibt es nur beim Gegner.

    1. „- Oppositionelle Parteien, sofern es diese überhaupt gibt, werden ignoriert oder öffentlich verunglimpft.“

      Und nicht zu vergessen: Von inländischen Geheimdiensten bespitzelt und ausgehorcht! Wenn ähnliches im bösen Russland passiert, dann ist das der unwiderlegbare Beweis für die „Diktatur Putin“ welche die Opposition drangsaliert, wenn selbiges in Deutschland passiert, dann wird das „Verteidigung der demokratischen Werte“ genannt.

      Ekelige Doppelmoral..

  8. Herr Limbourg möchte „erfolgreich für unsere Werte eintreten“, das bedeutet dann eben, nicht einseitig und manipulativ zu berichten, sondern klug und ausgewogen. Peinlichkeiten, wie beispielsweise Auftritte von Pastor Gauck, für die man sich schämen muss, dürfen dann nicht verharmlost oder gar gutgeheissen werden.
    Der Journalismus ist im Begriffe, seinen Ruf zu verspielen – die „Täter“ sägen die Äste ab, auf denen sie sitzen: Wer will ausgemachte Blödsinn lesen oder dafür bezahlen, dass das Mogelfernsehn desinformiert?

    1. Der redet Mann offenkundig von Gegenpropaganda und nicht von einer differenzierten und objektiven Darstellung, was auch sein Vergleich mit RT klar zum Ausdruck bringt.

  9. Vererhrter Herr Limbourg,
    da möchte man Ihnen nur zurufen, dass jedermann das Recht hat, sich bei allen zugänglichen Stellen ( Art. 5 GG ) zu informieren.So lange es noch alternative Informationsquellen mit Wahrheitsgehalt gibt, werden propagandistische oder einseitige Kommentare oder sonstige Presseartikel als solche erkannt. Dazu möchte ich mich auf die Bemängelung des Rundfunkbeirates bezüglich der Berichterstattung zur Ukraine-Krise berufen.

  10. Wie bei allen ör Medien ist auch hier das Schlimme, dass wir all das mit unserem Eigentum bezahlen müssen (Steuern).

    Allerdings ist die DW nie als neutrales Medium konzipiert worden. Sie war immer schon nur an das Ausland gerichtet und sollte explizit die Meinung der jeweiligen Regierung verbreiten. Damit ist der Anspruch der DW ein anderer als bei anderen ör Medien, wobei die es natürlich nicht besser machen.

    1. DW war historisch aber kein plumper Propagandasender ala „Radio freies Europa“ oder so. Es ging da idr doch noch ein bisschen differenzierter zu, wie man es von den Öffentlich-Rechtlichen auch erwarten sollte.

      1. Historisch gesehen mag dies stimmen, ja. Allerdings erwarte ich von einem Staatssender – und das sind alle ör Sender – ehrlicherweise auch keine neutrale Berichterstattung. Ich wünsche sie mir, erwarte sie aber natürlich nicht.

  11. Ich weiß nicht, von welcher russischer Nachrichten-Probaganda Herr Limbourg spricht. Ich nutze keine russischen Medien, um mich zu informieren. Aber in den hiesigen (mit wenigen Ausnahmen, die man mit der Lupe suchen muss) höre ich von früh bis spät Anti-Russland-Propaganda.
    Ich komme mir sehr wie in der DDR vor, wo die Medien auch (ich sage bewusst „auch“) „gelenkt“ waren. Damals hatten wir das Westfernsehen, um auch die andere Sicht der Dinge zu sehen/hören. Heute ist es das Internet, wo man z.B. auch Kommentare und Berichte von Holländern, Österreichern und sogar ehem. CIA-Mitarbeitern finden kann, die die Ereignisse ganz anders beurteilen.

    Gern würde ich auch erfahren, von welchen „unseren Werten“ Herr Limbourg spricht. Von der Massenüberwachung durch die Geheimdienste, vom Wegputschen demokratisch gewählter Regierungen unter dem Deckmantel sog. „bunter“ Revolutionen, vom Waffenhandel mit Staaten wie Katar, von den unerklärten (Drohnen-)Kriegen in Pakistan oder Somalia, von Guantanamo … oder – um nach Deutschland zu kommem – von den IM’s (oder wie das heute heißt) des BND?

  12. Muss man um Werte zu verbreiten nicht erstmal welche haben?
    Wenn man tatsächlich unsere ökologisch-moralisch-tolerante Leitkultur in die Welt hinausposaunt damit jene daran genesen solle, dann muss einem um das Bild von Deutschland im Ausland (das in weiten Teilen der Welt noch positiv ist) Angst und Bange werden.

  13. Dass dieser Herr Limbourg nichts von Fakten haelt, hat er schon oft bewiesen. Dass er sein hohes Gehalt liebt, sei ihm nicht verwehrt. Aber sein einfaeltiges Gedroehne und Abwimmeln, wenn ihm einmal wieder Falschmeldungen und aggressive Propaganda vorgehalten werden – nein nicht nur wegen Ukraine, sondern wegen des Abzockermaerchens von der angeblich voranschreitenden Erwaermung der Erde. Wo doch alle Fakten das Gegenteil nahe legen.
    Nein, diesem selbst ernannten Journalisten glauben die Leute nicht mehr. RT ist dagegen eine Wohltat. Vor allem die Reportagen aus den USA.

  14. Ich habe das zahlen der Rundfunkgebühren eingestellt, denn ich habe mich lange genug strafbar gemacht. Laut Grundgesetz ist es verboten Kriegstreiber und Kriegshetzer finanziell zu unterstützen.

  15. Und ich hatte mich schon gewundert, warum DW auf seinen Internetseiten neuerdings offensichtliche Lügen verbreitet, die man mit 2 Minuten Googlerecherche widerlegen kann. Unter anderem die Behauptung, dass russische Medien bestimmte Themen nicht erwähnen würden.

  16. Limbourg will sich anbiedern um einen Anteil der staatlich mit Gewalt eingetriebenen Finanzmittel zu erhalten. Sein Gerede von „unseren Werten“ kann man in Anbetracht der einseitigen Berichterstattung die in Deutschland aus allen Rohren auf den Bürger regnet als irreführend und heuchlerisch interpretieren. Ein weiterer gesichtsloser Wendehals, dessen Werte mit Europreisschildern beziffert sind.

  17. Kommentar zuvor war falsch: Die DW wird nicht aus Rundfunkgebühren finanziert, ist aber eine “Anstalt des öffentlichen Rechts“

  18. Schade. Dabei hab ich eigentlich gedacht, Zeitungen wären dazu da, über Politik zu berichten und nicht, um welche zu machen.
    Dabei soll er ruhig mal versuchen, die „Deutungshoheit über die internationale Politik“ an sich zu reißen. Wenn ich etwas – soweit es mir als jemandem, der z.B. nicht in Krisenherde reisen kann, möglich ist – bestätigt haben will, gehe ich immer auch in die Fernsehkanäle und Zeitungen anderer Länder.
    Es gibt nichts, worüber er sich ärgern müsste, die Deutsche Welle hat ihren Job eigentlich bisher schön gemacht. Er soll woanders einen Propaganda-Fernsehkanal aufmachen.
    Warum klingt es für automatisch nach Kulturimperialismus, wenn er von unseren Werten in der Welt spricht? Haben wir den nötig? Ich dachte, es reicht die WM zu gewinnen.

  19. Die Kritik des ARD-Programmbeirates über die – kurz – schlechte Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt kann man leicht auf die Deutsche Welle übertragen. Ich hoffe, dass die Deutsche Welle bald wieder seriösen, ausgewogenen Journalismus betreibt – von unseren Gebühren.

  20. Lächerlich. Mit dem Budget, welches der DW jährlich zur Verfügung steht, kann sie allenfalls mit dem Sandmännchen konkurrieren. Davon abgesehen ist es fraglich, ob die Mehrheit der Steuerzahler, die den Sender finanzieren, das so will.

  21. Karl-Eduard von Schni … den vollen Namen hat man selten gehört, denn da war der Aus-Knopf am Fernseher schon betätigt. Limbourg & Co. sollten es so machen, daß man seine Berieselung durch Bild und Ton gar nicht erst abschalten kann, wie es bei Winston Smith im Roman 1984 der Fall war, der seinen „Telescreen“ nie abstellen konnte, und der bekanntlich selbst beim Wahrheits-Ministerium (abgekürzt Mini-Wahr) arbeitete. Als Korrigierer unliebsamer Fakten.

  22. Die Behauptung von Herrn Limbourg bezüglich “ Putins Propaganda“ sind unbegründet, denn der Bürgerkrieg in der Ukraine, die Zerstörung der Städte im Osten des Landes, die Vertuschung der Ereignisse in Odessa, die Geheimhaltung von Daten in der Sache der Boeing-Katastrophe brauchen keine weitere Propaganda. Die Bürger haben noch nicht verlernt nachzudenken. Es gibt für mich eine lange Liste, welche Medien ich meide. DW ist ab jetzt dabei.

  23. Hetzt immer weiter gegen Russland. Ich wünschte, dass Russland so explodieren wird, dass Ihr noch nicht mal Gelegenheit bekommt, Euch zu entschuldigen.
    Ich schäme mich ,ein Deutscher zu sein. Ich liebe Russland und nicht Europa oder geschweige noch die USA. Die haben genug scheiße am Arsch stecken.

    W.Rohlenski

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