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„Der war geil, Herr Seibert“: Der RegSprecher im Google-Hagel

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Regierungssprecher ist kein leichter Job: Ständig wird man für die Entscheidungen und Aussagen von Ministern oder der Kanzlerin kritisiert, obwohl man nur für sie spricht. Twittert man dann noch, verstärkt sich die Missbilligung umgehend noch um ein Vielfaches. Diesen Effekt konnte "RegSprecher" Steffen Seibert gerade mal wieder am eigenen Twitter-Leib spüren, als er auf das FAS-Interview mit Innenminister Thomas de Maizière zum Thema Google hinwies.

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Seibert twitterte: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatsphäre – InnenMin de #Maizière im Interview zum Datenschutz im Netz“. Bereits kurze Zeit später fand er sich in einem wahren Google-Hagel wieder, denn offenbar hatte er mit seinem Tweet viele erreicht, die dem Innenminister und seiner Sicht auf die US-Suchmaschine und ihre angeblichen Praktiken in Sachen Kundenprofile, nicht zustimmten.

Die Reaktionen auf den Tweet waren kein klassischer Shitstorm, sondern zeigen viel mehr wie kompliziert die Kommunikation 2.0 heutzutage verläuft. Denn mit seinem Hinweis auf die Initiative eines wichtigen Mitgliedes der Bundesregierung wurde er auch gleich zum potenziellen Diskussionspartner in dieser Sache. Eine solche ständige Debatte, vor allem bei Twitter, kann er natürlich nicht gewinnen. Deshalb beteiligt sich Seibert auch erst gar nicht an der Diskussion, die sich zwischen sehr lustig und sehr empört bewegte.

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Alle Kommentare

  1. Ja, ganze 18 Retweets haben Herrn Seibert sicher völlig aus der Rolle gebracht…wahnsinniger Google-Hagel.

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