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Shoppen in 140 Zeichen: Twitter testet „Buy“-Button

So sieht der „Buy“-Button auf Twitter aus. Bisher bekommt ihn aber nur ein kleiner Teil US-amerikanischer Nutzer angezeigt.
So sieht der "Buy"-Button auf Twitter aus. Bisher bekommt ihn aber nur ein kleiner Teil US-amerikanischer Nutzer angezeigt.

Twitter sucht schon eine ganze Weile nach neuen Einnahmequellen. Nun steigt der Messaging-Dienst offiziell ins Geschäft mit dem elektronischen Handel ein. Seit Montag können US-amerikanische Nutzer bestimmte Produkte über einen "Buy"-Button kaufen.

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Ein kleiner Teil US-amerikanischer Twitter-Nutzer bekommt bei Tweets von bestimmten Künstlern, Marken oder NGOs ab sofort eine Kaufoption eingeblendet. Das verkündete das Unternehmen in einem offiziellen Blogpost am Montag. Wie es in dem Beitrag heißt, sei die neue Funktion in der App für Android und iOS verfügbar und soll nach und nach über das Testpublikum hinaus erweitert werden.

Mit Klick auf den „Buy“-Button werden dem Nutzer Informationen und Preis angezeigt, Versand- und Zahldaten können eingegeben werden. Twitter speichert die Informationen, sodass der nächste Kauf noch schneller geht. Dafür kooperiert der Kurznachrichtendienst unter anderem mit dem Online-Zahldienst Stripe, der den Kauf über die App vereinfachen soll. Weitere Partner sind die E-Commerce-Anbieter Fancy, Gumroad und Musictoday.

Zu den ersten Kooperationspartnern gehören Marken wie Burberry, NGOs wie Global Citizen und Künstler wie Eminem, Pharrell, oder Ryan Adams.

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Mit der neuen Funktion will Twitter Produktanbietern weitere Wege eröffnen, eine direkte Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen. Gleichzeitig sucht das Unternehmen selbst nach Möglichkeiten der Monetisierung. Der Einstieg ins E-Commerce-Geschäft könnte dem sozialen Netzwerk eine neue Einnahmequelle verschaffen.

Der Messagingdienst folgt damit auf das soziale Netzwerk Facebook, das bereits im Juli den Test zu einem „Buy“-Button startete. Twitter punkte im Vergleich jedoch mit Echtzeitkommunikation, die besonders temporären Angeboten und Spontankäufen eine gute Plattform biete, wie Twitters Commerce-Chef Nathan Hubbard gegenüber dem Online-Portal Mashable sagte.

Experimente im Shoppingsegment hatte das Unternehmen bereits in der ersten Jahreshälfte eingeführt. Unter dem Hashtag #AmazonCart können Nutzer Produkte mit Amazon-Verlinkung direkt zum eigenen Amazon-Einkaufswagen hinzufügen. So schnell das Produkt aber gekauft ist, so schnell wird es leider nicht beim Kunden ankommen. Die Lieferzeiten für Käufe über den Messaging-Dienst dauern am Ende genauso lange wie auf jeder anderen Website.

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