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100 neue Stellen: So bringt Springer Politico nach Europa

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Eines der spannendsten neuen Journalismus-Projekte der USA kommt jetzt auch nach Europa - mit Hilfe von Springer. Die Berliner bauen zusammen mit Politico ein EU-Angebot in Brüssel auf. Laut Pressemitteilung soll das "neue digitale Medienangebot fundierte Berichterstattung über europäische Politik bieten". Innerhalb der nächsten zwei Jahre könnten bis 100 neue Stellen entstehen.

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Beide Parteien haben eine Vereinbarung für ein 50/50 Joint Venture unterzeichnet. Sitz des neuen Medienunternehmens wird Brüssel. Weitere Details sollen erst in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.

In einem internen Memo erklärten Politico-CEO Jim VandeHei und sein Chefredakteur John Harris die neue Partnerschaft zur großen „journalistischen Möglichkeit“. Sie bezeichneten Springer als „hochambitioniertes Unternehmen, dass von der gleichen Obsession“ getrieben sei „ unabhängige journalistische Exzellenz zu produzieren“.

Zum ersten Mal hatte Buzzfeed vor Wochen über die Pläne von Politico berichtet, einen EU-Ableger zu starten. Nicht alle Mitarbeiter bei der US-Company scheinen von der Partnerschaft oder deren Umsetzung begeistert zu sein. Gerade erst trat Redaktionsleiter Richard L. Berke wegen Streitigkeiten um die Strategie zurück. Er war erst weniger als ein Jahr an Bord des Start-ups.

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Der Politico-Ansatz, der in Washington bestens funktioniert, setze auf einen Mix aus Online-Storys, Print-Produkten und Newslettern. Über alle Mediengattungen hinweg versorgt die Marke Mitarbeiter des Politikbetriebes, Lobbyisten und andere Entscheider mit Fachinformationen. Diese spitze und sehr einflussreiche Zielgruppe ist für die Werbewirtschaft wiederum höchst attraktiv und schwer zu erreichen.

Nach der Huffington Post und Buzzfeed, die in wenigen Wochen in Berlin starten sollen, ist Politico das dritte innovative Web-Journalismus-Konzept, dass den Schritt von den USA nach Europa bzw. Deutschland wagt.

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