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Aufspaltung: ProSiebenSat1-Inkubator Epic Companies wird nicht fortgeführt

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Das ist ein Rückschlag mit Ansage für die digitalen Ambitionen von ProSiebenSat.1. Der Start-up-Inkubator Epic Companies stellt seinen Betrieb ein. Einen entsprechenden Bericht von Gründerszene bestätigte P7S1 auf MEEDIA-Nachfrage. Die sechs Start-ups sollen nun auf den Konzern verteilt oder verkauft werden. Epic war erst im Februar 2013 gegründet worden.

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Als TV-Sendergruppe war und ist ProSiebenSat.1 grundsätzlich auf einem so ambitionierten wie guten Kurs, um neue digitale Geschäftsmodelle zu erschließen. Mit der Investition in Frühphasen-Start-ups hat es nun aber nicht geklappt. Dabei hatte sich der Münchner Konzern mit Mato Peric einen Ex-Rocket Internet-Manager geholt. Sitz von Epic Companies ist Berlin-Kreuzberg. Das Portal Gründerszene hatte am Montagvormittag zuerst berichtet.

Der TV-Konzern teilt mit, seine Tochter Seven Ventures werde sich künftig eher für Investments in gereifte, auch und vor allem internationale Geschäftsmodelle engagieren. Die digitale Transformation solle so „noch schneller“ vorangetrieben werden. P7S1 bleibe über Seven Ventures „einer der größten Förderer der deutschen Start-up-Szene“.

Die Mitarbeiter der Start-ups von Epic Companies seien zuletzt schon auf die Unternehmen verteilt worden. Gründerszene nennt die Zahl von 250 Mitarbeitern, die zu Hochzeiten für Epic gearbeitet haben. Vier der sechs Start-ups verbleiben im Konzern. Gymondo (Fitness), Valmando (Schmuck) und Amorelie (Erotik) werden in das Digital Commerce Business von Seven Ventures integriert. Discavo (Hotelbuchung) gehört künftig zu ProSieben Travel (u.a. weg.de, ferien.de, billiger-mietwagen.de). Department 47 (Mode) und Petobel (Tierfutter) sollen möglichst von strategischen Investoren unterstützt und übernommen werden.

Ganz erledigt haben sich Frühphasen-Investments trotzdem nicht. Geld gesteckt werde weiter in Entwicklungen im Kerngeschäft (Web-TV Studio 71, 7TV-App, etc.). Mit Inkubatoren und Gründer in den USA, Israel und Europa verfolge man weiter Kooperationen. Und man unterstütze internationale Start-ups, die in den deutschen Markt expandieren wollen, u.a. Talenthouse (Kreativ-Netzwerk) und Shopkick (Bonus-App).

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