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Persönlichkeitsrecht: Gericht verurteilt Bunte zu 100.000 Euro Geldstrafe

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Teure Fotos: Das Hamburger Landgericht hat Burdas Bunte zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro plus Zinsen verurteilt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Das People-Magazin hatte Fotos von Prinzessin Madeleine von Schweden und ihrem Ehemann in den Flitterwochen veröffentlicht.

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Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig. Ob die Bunte Revision gegen die Entscheidung der Hamburger Richter einlegt, ist noch nicht klar. Das Verlagshaus Burda wollte sich gegenüber dem Spiegel nicht äußern.

Sollten sich die Münchner auf die Zahlung einlassen, wäre dies eine der höchsten Summen für die Verletzung von Persönlichkeitsrechten, zu der eine Redaktion in Deutschland jemals verurteilt worden ist. Besonders für die Bunte ist eine Schadenersatzzahlung in einer solchen Höhe schwer hinzunehmen. Mitte dieses Jahres kündigte die Zeitschrift einen Sparplan an, der sogar an das Kostenbewusstsein der Mitarbeiter appellierte. Seither sollen diese Papier doppelseitig benutzen.

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Zudem müssen Einladungen zum Essen im Wert von über 30 Euro von der Chefredaktion genehmigt werden. Auch über Personalabbau wurde spekuliert.

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