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Keine Autorennamen mehr in der Websuche: Google killt die Authorship

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Erst wurden die Bilder von Autoren aus der Websuche entfernt, nun beendet Google sein Authorship-Programm vollends. Das heißt: Künftig werden unter Artikeln nicht mehr die Profile der verantwortlichen Schreiber beim Social Network Google+ verlinkt. Ursprünglich hatte Google das Feature implementiert, um die Websuche persönlicher zu machen.

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Offenbar brachte die Authorship nicht die gewünschten Effekte. John Müller, Webmaster Trends Analyst bei Google, nimmt in einem Google+-Beitrag zum Ende der Authorship Stellung. So hätte Google in den vergangenen Jahren seit der Einführung keine signifikanten Unterschiede im Klickverhalten bei Beiträge mit oder ohne angehängtem Autorenfoto und -Name feststellen können. Mehr noch: In bestimmten Fällen würde die Authorship sogar von den Suchergebnissen ablenken.

Bereits im Dezember 2013 verschwanden die Autorenbilder aus den Ergebnisseiten. Kritiker hatten spekuliert, dass Google auf diese Weise den Fokus auf die ausgespielten Anzeigen lenken will. Das Unternehmen erwiderte, man wolle mit dem Schritt die Suche auf dem Desktop und auf Mobilgeräten vereinheitlichen. Dort hatte das Ausspielen von Bildern zu einer Erhöhung des verbrauchten Datenvolumens geführt.

Seit einiger Zeit waren zudem die Statistiken zu den einzelnen Autoren einer Webseite auch nicht mehr in den Webmaster-Tools von Google abrufbar.

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Von der Maßnahme nicht betroffen ist das Ausspielen von Google+-Beiträgen befreundeter Kontakte in den Ergebnisseiten.

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