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Bauer Media wächst auch mit klassischem Print-Geschäft – aber nicht in Deutschland

Verlegerin Yvonne Bauer: neue Produkte gegen den Negativ-Trend im Printmarkt
Verlegerin Yvonne Bauer: neue Produkte gegen den Negativ-Trend im Printmarkt

Die Bauer Media Group steigerte 2013 ihren Umsatz auf 2,32 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 9 Prozent gegenüber 2012. Hauptumsatzbringer bleibt das klassische Zeitschriftengeschäft - der Umsatz in Deutschland sank aber leicht um 2,4 Prozent. Seine Renditen veröffentlicht das familiengeführte Unternehmen nicht.

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Die Prognose lag bereits Ende Dezember 2013 vor – nun kommt die Bestätigung. Statt wie prognostiziert lag der Umsatz zwar nicht bei 2,4 Milliarden Euro, aber ein stattliches Wachstum von 9 Prozent war es dann doch.

Der Vertrieb – wie immer die Hauptumsatzquelle von Bauer auf der ganzen Welt, erhöhte sich von 1,295 auf 1,37 Milliarden Euro. Mit Anzeigen setzte Bauer 482 Millionen Euro um (2012: 407 Mio.). Der Umsatz im deutschen Markt fiel dabei gegenüber dem in anderen Ländern ab. Er sank um 2,4 Prozent gegenüber 2012 (prognostiziert waren minus 1,9 Prozent). Er dürfte bei einem Inlandsanteil am Umsatz von 35,5 Prozent bei 824,7 Millionen Euro liegen.

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Das Radiogeschäft stagnierte (203 statt 204 Mio. Euro). Das Digitalgeschäft wuchs prozentual gesehen ordentlich um 22 Prozent, macht aber „nur“ einen Umsatz von 81 Millionen Euro aus. Hier soll sich bald mehr tun.

Das Auslandsgeschäft lag bei 64,5 Prozent – und dürfte damit über dem Auslandsanteil anderer Verlagshäuser in Deutschland liegen. Für 2013 rechnet Verlagschefin Yvonne Bauer mit einem „stabilen“ Umsatz.

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