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„Der Ikea-Check“ lockt viele junge Zuschauer ins Erste

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"Der Ikea-Check" lockte viele junge Zuschauer ins Erste

Künftig läuft zum Start der Woche wöchentlich "Der Montags-Check im Ersten". Zum Auftakt startete in dieser Woche die sechste Staffel des "Marken-Check" mit einem alten Bekannten: Ikea. Damit konnte der Sender auch mal im jungen Publikum punkten. RTL hat derweil noch viel Arbeit vor sich mit seinem neuen Nachmittag.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. „Der Montags-Check im Ersten“ startet stärker als 2013

In den Tages-Charts der 14- bis 49-Jährigen eroberte „Der Ikea-Check“ dank 1,24 Mio. Zuschauern Platz 6 – und kam damit unter anderem vor den Primetime-Programmen von RTL und Sat.1 ins Ziel. Der Marktanteil lag bei fürs Erste eher ungewöhnlichen 11,7%. Insgesamt hatten 3,99 Mio. Zuschauer eingeschaltet – kein schlechter Wert. Die fünfte Staffel des „Marken-Check“ hatte im vergangenen Sommer zum Start mit Bauhaus und Obi nur 3,37 Mio. erreicht, der „Aldi-Check“ steigerte sich später aber noch auf 4,64 Mio. Zuschauer. Im Gesamtpublikum waren für den „Ikea-Check“ diesmal 13,7% drin. Damit muss sich die Verbraucherjournalismus-Simulation allerdings klar dem ZDF geschlagen geben, das zur gleichen Zeit mit „Eine Frau verschwindet“ auf 5,35 Mio. (18,1%) kam. Im Ersten wollten nachher noch 2,71 Mio. (9,5%) „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg sehen.

2. Neuer RTL-Nachmittag kann noch nicht so recht überzeugen

Um Ersatz für die langsam schwächelnden Scripted-Reality-Formate zu finden, versucht RTL seit diesem Montag, die Zuschauer an Alternativen zu gewöhnen – mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Am spannendsten ist sicher, wie sich der Neustart „Bei Anruf Liebe“ schlagen wird. Zum Auftakt waren ab 14 Uhr 730.000 Zuschauer (8,2%) dabei, bei den 14- bis 59-Jährigen stehen unterm Strich verhaltene 11,0% für die Kuppelshow. Ähnlich sieht es für das zwei Stunden später gesendete „Verdachtsfälle Spezial: Tatort Deutschland“ mit 11,2% aus. Dazwischen erwies sich die Auswanderer-Reality-Soap „My Life in New York“ als starker Ausreißer – und zwar nach unten. 0,32 Mio. 14- bis 59-Jährige bescherten RTL nur 6,6% – der eindeutige Tiefpunkt des Nachmittags.

3. „Promi BB“ rettet Sat.1 den Abend, „Danni Lowinski“ weiter unter 10%

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Für Sat.1 geriet der Abend nur dank „Promi Big Brother“ nicht zum Totalausfall: 2,8 Mio. hatten ab 22.15 Uhr eingeschaltet, der Marktanteil lag bei 15,6%. Sowohl bei den 14- bis 49-jährigen als auch bei den 14- bis 59-jährigen Zuschauern war die Show die meistgesehene Sendung des Tages und schaffte 19,1% (1,44 Mio.) bzw. 19,0% (2,11 Mio.). Das war’s dann aber auch mit den erfreulichen Nachrichten. „Danni Lowinski“ interessierte davor lediglich 7,5% und 8,8% der 14- bis 59-Jährigen, bei den bis 49-Jährigen sieht die Sache kaum besser aus. Über 1,81 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren kam die frühere Sat.1-Erfolgsserie nicht hinaus.

4. App-Live-Test für „Rising Star“ bringt „Extra“ nach schwachem Vorlauf kein Glück

Keinen Deut besser sah’s zunächst für RTL aus, wo auch für „Verfolgt“ trotz fehlender Fußball-Konkurrenz keine Besserung in Sicht war. In der RTL-relevanten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen musste sich die Stalker-Doku beinahe der kleinen Schwester Vox geschlagen geben und erzielte 8,4% mit 1,35 Mio. Zuschauern; nur knapp in die Zweistelligkeit auf 10,2% schafften es nachher „Die Versicherungsdetektive“ (1,66 Mio.), die insgesamt von 2,15 Mio. gesehen wurden. Im Anschluss veranstaltete RTL in „Extra“ den ersten Live-Test seiner App für die am Donnerstag startende Singshow „Rising Star“. Die gute Nachricht ist: Hat offensichtlich alles geklappt. Die schlechte ist: Wollte aber kaum jemand sehen. Nicht einmal für einen Top-20-Platz reichte es diesmal für das sonst so erfolgreiche Magazin. Nur 1,2 Mio. blieben dran (6,0%), bei den 14- bis 59-Jährigen lag der Marktanteil bei schwachen 7,6% (0,92 Mio.).

5. ProSieben mit TBBT erfolgreich, Vox mit „Chicago Fire“

ProSieben braucht sich um all das nicht zu scheren, dort erzielte „The Big Bang Theory“ 11,8% bis 14,6% bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern und setzte sich somit nach „Promi BB“ und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bei RTL (1,36 Mio.) an die vorderen Plätze der Tages-Charts. Mit 9,7% und 11,0% liefen „Die Simpsons“ zuvor schwächer. Auch Vox kann durchaus zufrieden sein mit „Chicago Fire“, das 0,98 Mio. 14- bis 49-Jährige und 1,34 Mio. bis 59-Jährige eingeschaltet hatten. Die Marktanteile lagen bei guten 9,1% und 8,2%. „Die Wollnys 2.0“ und „Die Reimanns“ erzielten bei RTL II derweil jeweils gute 7,4% bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern. Mit 7,9% für „Deep Impact“ lief es auch für kabel eins gut.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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