Xing für Amateur-Kicker: DFB und Jung von Matt relaunchen Fussball.de

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Digital Economy Der Gewinn der Fußball-WM soll auch den Amateurfußball beflügeln. Die Hamburger Agentur Jung von Matt/next hat für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Amateur-Fußball-Webseite Fussball.de einem umfassenden Relaunch unterzogen. Die neue Seite setzt auf ein überarbeitetes redaktionelles Konzept, das ohne Profi-Fußball auskommt. Die redaktionellen Inhalte stemmt der DFB selbst - mit Unterstützung der Spieler.

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Fortan konzentriert sich das Angebot ausschließlich auf den Amateurfußball. Sämtliche Akteure des Amateurfußballs und dessen Fans sollen relevante Services und Informationen finden. Neue Online-Tools, wie z.B. Spielerprofile, Trainingshilfen oder Steuertipps für Vereine bieten eine schnelle und konkrete Unterstützung für Vereine, Mannschaft, Trainer, Spieler, Fans und Schiedsrichter.

Für die Umsetzung zeichnet Jung von Matt/next verantwortlich. „Fussball.de vereint moderne Technik, relevante Inhalte, sowie innovatives Design und ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung des Amateurfußball und in der Online-Strategie des DFB“, erklärt Stefan Mohr, Geschäftsführer von JvM/next.

„Dies ist ein besonderer Tag für den Amateurfußball in Deutschland“, sagt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. „Mit Fussball.de haben wir eine Präsenz kreiert, die ihresgleichen sucht. Neben den exklusiven Ergebnissen und Statistiken der wöchentlich 80.000 Spiele, die live getickert werden können, gibt es Spielerprofile, Mannschafts- und Vereinsseiten sowie jede Menge Serviceangebote. Das ist ein Niveau im Amateurbereich, das man sonst eigentlich nur von der Champions League erwartet.“

Ein Xing für Amateur-Kicker

Der DFB betreibt die Website ab sofort sowohl redaktionell als auch technisch und wird sie kontinuierlich weiterentwickeln. Zuvor hatte die Deutsche Telekom das Portal betrieben. Neuer Schwung ist auch nötig. Zwar spricht JvM vom Relaunch einer der „trafficintensivsten Webseiten“ Deutschlands. Ein Blick auf die Similarweb-Zahlen offenbart allerdings, dass die Webseite seit Mai enorm an Traffic verloren hat. So fiel die Reichweite im Juni auf 1,75 Millionen Visits im Vergleich zu 3,3 Millionen im Mai. Offizielle Zahlen nennt das Portal nicht.

Mit der neuen Seite setzt der DFB auch verstärkt auf das Engagement der Amateur-Fußball-Community. Jeder Spieler kann sich ein eigenes Profil anlegen, über das er nicht nur Inhalte kommentieren, sondern auch selbst erstellen kann. Demnach sollen Kicker jedes Tor und ihre bisherige Vereinshistorie hinterlegen können.

Damit erinnert der Service ein wenig an das Karriereportal Xing – auch wenn das DFB-Angebot rein privat konzipiert ist. Die Daten dafür stammen aus dem DFBnet. Um diese wiederum im eigenen Profil anzeigen zu können, benötigen die Nutzer einen gültigen Spielerpass.

Für das redaktionelle Angebot hat der DFB Journalisten verpflichtet, unter anderem Henrik Lerch, der zuvor für die Stuttgarter Nachrichten und DerWesten.de tätig war. Abgerundet wird das Angebot mit einer Mediathek, in der Nutzer unter anderem Fan-Videos hochladen und zum Top-Clip der Woche küren können und Interessierte Zugriff auf weitere Fan-Videos bekommen.

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