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Der stern entdeckt das Wochenende: mehr Foto und mehr „Inspiration“ ab August

stern-Chefredakteur Dominik Wichmann
stern-Chefredakteur Dominik Wichmann

Im Spätsommer färbt nicht nur die Natur ihre Blätter, auch der stern überarbeitet sein "Blätterwerk". Ab Mitte August präsentiert sich das G+J-Flagschiff optisch und inhaltlich erneuert.

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Damit setzt der stern seinen nach eigenen Angaben „ganzheitlichen Veränderungsprozess“ fort, der vor rund zwei Jahren in Gang gesetzt worden war. Ziel soll es sein, den stern nicht nur organisatorisch, sondern auch inhaltlich fortlaufend neu zu überdenken und stetig an Entwicklungen anzupassen. Hintergrund für die jüngsten inhaltlichen Neuerungen: Man will sich stärker als Medium fürs Wochenende etablieren. Anders formuliert: Das Magazin soll an die Lesesituation und das Leben am Wochenende zugeschnitten werden.

„Die Leser sind am Donnerstag, wenn der stern erscheint, noch in der Woche drin, stellen sich aber gedanklich schon aufs Wochenende ein“, sagt stern-Chefredakteur Dominik Wichmann. „Dieser Tatsache wollen wir jetzt noch mehr Beachtung schenken und das Wochenende stärken – denn es ist die leseintensivste Zeit.“ Ausgehend von dem Leserwunsch, die freie Zeit am Wochenende intensiv und sinnvoll zu nutzen, werde der hintere Heftteil konsequent auf den Aspekt „Inspiration“ zugeschnitten.

Mehr Autorenstücke und Persönliches

So soll das bisherige „Extra“  mit der neuen Rubrik „Sein und Haben“ verschmelzen. Darin soll es vor allem um die Themen Genuss, Spiele, Freizeit und psychologische Aspekte wie Familie und Partnerschaft gehen. Die Stil-Seite wird ebenfalls überarbeitet. Die Humorseite bleibt unverändert am Ende des Heftes. Ferner verspricht der stern „mehr Autorenstücke, Geschichten über persönliche Erfahrungen und eine neue Schriftart“. Auch einige Kolumnen sollen weiterentwickelt werden.

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Die Kolumne von Meike Winnemuth findet weiter vorn im Blatt Platz. Darüber hinaus bringt der stern eine neue Kolumne mit dem Titel „Das bewegt Deutschland“, die zu aktuellen gesellschaftlichen Trends Stellung nimmt. Im vorderen Magazin-Teil will die Redaktion außerdem der Fotokompetenz Rechnung tragen und eigenen Fotoreportagen mehr Raum bieten. Die Rubrik „Bilder der Woche“ wird erweitert.

Im März 2013 gab der stern Einblicke in sein Relaunch-Projekt „Nordwind“. Damals sollte das Heft noch dreigeteilt daherkommen: mit Kopf, Herz und Bauch. Während der „Kopf“ die Woche in Bildern und Kolumnen widerspiegeln und digitale Schnittstellen anbieten sollte, war im „Herz“, der Heftmitte, der Platz, in dem unter anderem Reportagen, Porträts, Essays und große Interviews stattfanden. Der „Bauch“ wiederum war das Journal mit Beiträgen aus Kultur, Reise, Essen und Trinken. 

Nun bündelt Wichmann den „Bauch“-Bereich, schnürt den Gürtel aber nicht enger, sondern im Gegenteil: gibt ihm mehr Raum.

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