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„Paul Kemp“ kann nicht mit „In aller Freundschaft“ mithalten

„Paul Kemp – Alles kein Problem“
"Paul Kemp - Alles kein Problem"

Die Fußball-WM ist Vergangenheit, die Stärken und Schwächen neuer Programme werden deutlicher. So auch die der ARD-Serie "Paul Kemp", einer der wenigen Prime-Time-Erstausstrahlungen am Dienstag. 3,63 Mio. sahen die 7. Folge - deutlich weniger als im Anschluss "In aller Freundschaft" (5,34 Mio.). Im jungen Publikum gewann RTLs "Bones".

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Zu wenig für den erfolgsverwöhnten Dienstag? „Paul Kemp“ holt 14,5%

3,63 Mio. Zuschauer reichen der ARD-Serie „Paul Kemp“ für Platz 3 der Dienstags-Charts. Der Marktanteil lag bei 14,5%, kein schlechter Wert. Allerdings ist Das Erste am Dienstagabend andere Zahlen gewohnt: „Um Himmels Willen“ & Co. laufen deutlich besser. So auch „In aller Freundschaft“, das im Anschluss mit 5,34 Mio. Zuschauern auf grandiose 19,7% sprang und damit souverän den Tagessieg vor dem „heute-journal“ (3,68 Mio. / 14,3%) einfuhr. „ZDFzeit“ zum Thema „Königliche Dynastien: Die Habsburger“ kam um 20.15 Uhr auf solide 2,94 Mio. und 11,8%.

2. „Bones“ stärkstes Prime-Time-Programm der Privaten

2,68 Mio. Leute schalteten um 21.15 Uhr die RTL-Serie „Bones“ ein – ein blasser Marktanteil von 10,1%. Der reichte aber, um das stärkste Prime-Time-Programm der Privatsender zu sein. Auch die 20.15-Uhr-Folge der Serie landete mit 2,29 Mio. und 9,1% noch vor der Konkurrenz. Etwas besser sehen die Marktanteile im jungen Publikum aus: Die 21.15-Uhr-Folge gewann mit 1,46 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 14,8% den Tag vor „GZSZ“. Auch bei den für RTL wichtigeren 14- bis 59-Jährigen liegt „Bones“ vorn: mit 2,17 Mio. Sehern und 14,7%. Hier gab es sogar einen Vierfach-Sieg für den Sender: „GZSZ“, die 20.15-Uhr-Folge von „Boens“ und „The Glades“ belegen die Ränge 2 bis 4.

3. Sat.1 überzeugt mit „Allein unter Müttern“

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Zufriedener als RTL kann Sat.1 sein: Obwohl RTL die Tagessiege bei 14-49 und 14-59 einfuhr, sprang Sat.1 mit der Wiederholung von „Allein unter Müttern“ in den jungen Zielgruppen deutlicher über die Sender-Normalwerte. 2,22 Mio. Gesamt-Zuschauer entsprachen zwar nur 8,6%, doch 1,27 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten für tolle 13,7% und Platz 3 des Dienstags-Rankings. Damit schlug Sat.1 auch ProSieben, wo die alten Folgen von „Two and a half Men“ und „2 Broke Girls“ bei unbefriedigenden Werten von 7,5% bis 9,9% hängen blieben.

4. In der Prime Time der zweiten Privat-TV-Liga überzeugt nur „Goodbye Deutschland“

Vox, RTL II und kabel eins hatten ab 20.15 Uhr kaum eine Chance auf gute Quoten. Einzig die Vox-Reihe „Goodbye Deutschland!“ holte zwei Stunden später mit 700.000 14- bis 49-Jährigen und 9,5% einen guten Wert. Um 21.15 Uhr blieb die Sendung mit 640.000 und 6,5% aber eben so unter dem Soll wie die „Songs, die die Welt bewegten“ um 20.15 Uhr mit 550.000 und 6,2%. Bei RTL II kam „Das Messie-Team“ nicht über 560.000 und 6,1% hinaus, „Extrem schön!“ erreichte um 22.15 Uhr mit 520.000 immerhin 6,8%. Unter dem Soll blieb auch kabel eins mit „Teuer oder Billig“ und 500.000 bzw. 5,3%.

5. NDR springt mit 22-Uhr-„Tatort“ in die Top 50

Das stärkste Programm der kleineren Sender war am Dienstag der „Tatort“: Borowski und das Meer“, den das NDR Fernsehen um 22 Uhr wiederholte. 1,15 Mio. sahen zu – ein grandioser Marktanteil von 5,9%. Die WDR-„Lokalzeit“ folgt mit 1,13 Mio. und 5,3% direkt dahinter, beide schafften den Sprung in die Tages-Top-50. Über die Mio.-Marke sprang noch ein weiterer „Tatort“: Der 17 Jahre alte München-Fall „Liebe, Sex, Tod“, den um 20.15 Uhr 1,01 Mio. (3,9%) im Bayerischen Fernsehen einschalteten. Die Nummer 1 im Pay TV war am Dienstag wieder einmal Navy CIS“, das 100.000 um 21.50 Uhr bei 13th Street sahen.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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